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Mönchische Mobilität im transosmanischen Raum. Die Donaufürstentümer und das osmanische Südosteuropa zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert

Das Projekt von Mihai-D. Grigore widmet sich dem politischen, genauer gesagt: religionspolitischen Aspekt der Mobilität, um die Verbindung zwischen Mobilität und Herrschaft bzw. Herrschaftsbildung zu beleuchten. Das Fallbeispiel der integrativen Sichtweise auf Mobilität und ihre Wirkungen ist das Südosteuropa des 14. bis 17. Jahrhunderts unter dem Aspekt mönchischer Mobilität  im transimperialen Raum, genauer gesagt die Donaufürstentümer Walachei und Moldau als Drehscheibe kultureller, politischer und religiöser Kommunikation in der orthodoxen Welt. »Transimperial« wird hier nicht nur im Sinne eines Überquerens von Imperien und eines Überschreitens ihrer Grenzen verstanden, sondern auch im Sinne eines diachronen Transimperialen, nämlich im Kontext des Übergangs vom Byzantinischen zum Osmanischen Reich.