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Industrielles Leben. Städte, Biographien und die Verhandlung der Moderne in der Tschechoslowakei, 1920-1960

Industriestädte wie Brünn, Ostrava oder Zlín beförderten neue und kontroverse Vorstellungen modernen Lebens, als Utopien des Fortschritts und Zerrbilder der Entmenschlichung. In Denken und Handeln von Betrieben, Arbeitern und Intellektuellen wurde Arbeit hierbei zum sinnstiftenden Kern der modernen menschlichen Gesellschaft und behielt diese Bedeutung auch über radikale Regimewechsel hinweg. Das Projekt untersucht wie zwischen etwa 1920 und 1960 Arbeit und unterschiedliche, jeweils vermeintlich richtige Vorstellung von Arbeit sakralisiert wurden und einer weiteren Aushandlung entzogen wurden.