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Neuigkeiten

17.01.2017

Wissenschaftsminister Wolf besucht IEG
Wolf_Dingel_Paulmann="margin-bottom:Der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Konrad Wolf, besuchte vergangenen Mittwoch das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte.

Im Gespräch mit der Direktorin Irene Dingel und dem Direktor Johannes Paulmann informierte er sich über aktuelle Forschungsvorhaben des Instituts sowie über das Gastwissenschaftler- und Stipendienprogramm des IEG. Bei einem Rundgang wurde ihm die Institutsbibliothek, die mehr als 87.000 Titel zur Geschichte Europas seit der Mitte des 15. Jahrhunderts bietet, sowie das Wohnheim für Stipendiatinnen und Stipendiaten gezeigt.

Als außeruniversitäre Einrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft beschäftigt sich das Institut mit der Erforschung der historischen Grundlagen Europas. Seine Forschungen werden interdisziplinär von der Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte und der Abteilung für Universalgeschichte entwickelt. Sie reichen epochenübergreifend vom Beginn der Neuzeit bis in die Zeitgeschichte. Das Leitthema des Forschungsprogramms am IEG ist der Umgang mit Differenz im Europa der Neuzeit – die Formen der Etablierung, Bewältigung und Ermöglichung von Differenz in ihren religiösen, kulturellen, politischen und sozialen Dimensionen.
Das IEG hat seit seiner Gründung 1950 bis heute mehr als 1.100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus 50 verschiedenen Ländern gefördert. Es ermöglicht seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten, konzentriert ihr eigenes Forschungsvorhaben zu verfolgen.

»Das Institut für Europäische Geschichte leistet seit mehr als 65 Jahren mit seinen Forschungsarbeiten zu den historischen, kulturellen und religiösen Grundlagen einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des modernen Europa. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft nimmt es in seinem Forschungsbereich einen zentralen Platz in der außeruniversitären Forschungslandschaft über die Grenzen des Landes Rheinland-Pfalz hinaus ein«, betonte Kultur- und Wissenschaftsminister Konrad Wolf.

Der geschäftsführende Direktor Johannes Paulmann dankte Minister Wolf für seinen Besuch und betonte, dass fundiertes Wissen um historische Zusammenhänge in den Debatten über Europa gerade heute von besonderer Bedeutung sei.