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23.08.2017

Kęstutis Daugirdas wird neuer wissenschaftlicher Vorstand der Johannes-a-Lasco-Bibliothek
Daugirdas="margin-bottom:Kęstutis Daugirdas, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEG in der Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, wird neuer wissenschaftlicher Vorstand der Johannes-a-Lasco-Bibliothek in Emden. Er wird die Leitung am 1. November übernehmen, sagte der Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Martin Heimbucher, bei einem Pressegespräch in Emden.

Daugirdas arbeitet seit 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für europäische Geschichte in Mainz. Er studierte evangelische Theologie in Frankfurt am Main und in Mainz. Sein Vikariat absolvierte der reformierte Theologe in Litauen, wo er auch zum Pastor ordiniert wurde. 2016 wurde er an der Universität Tübingen mit einer Arbeit über den Sozianismus habilitiert. Seine Habilitationsschrift »Die Anfänge des Sozianianismus« ist in der Reihe »Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte« erschienen.

»Die Arbeit in der a-Lasco-Bibliothek ist eine große wissenschaftliche Herausforderung«, konstatiert Daugirdas. Zudem bringe er ein Forschungsprojekt mit, bei dem es um die digitale Erschließung und Vernetzung von etwa 2000 historischen Briefen und Drucken geht und mit dem die Bibliothek zusätzliche zweieinhalb wissenschaftliche Stellen erhalte, so Daugirdas weiter.

Zu den Sammlungsgebieten der Johannes-a-Lasco-Bibliothek gehören die reformierte Theologie, die Konfessionsgeschichte der frühen Neuzeit und die Landesgeschichte Ostfrieslands. Insgesamt verfügt sie über mehr als 160.000 Bände, deren Grundbestand auf die seit 1559 bestehende Büchersammlung der reformierten Gemeinde Emden zurückgeht.

Das IEG gratuliert Kęstutis Daugirdas zu seiner neuen Herausforderung, wünscht ihm alles Gute und hofft, auch in Zukunft mit ihm in Form von Kooperationen zusammenarbeiten zu können.