• de
  • en

Neuigkeiten

23.11.2017

Neues DFG-Schwerpunktprogramm »Transottomanica« untersucht die Dynamik osteuropäisch-osmanisch-persischer Mobilität
Transottomanica="margin-bottom:Das im März 2016 durch den Senat der DFG eingerichtete Schwerpunktprogramm »Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken« nimmt nach der Bewilligung der 16 Teilprojekte ab sofort seine Tätigkeit auf. Denise Klein, eine der Initiatorinnen von »Transottomanica«, legt in ihrem Teilprojekt den Focus auf Selbst- und Fremdwahrnehmungen osmanischer Migranten in Istanbul zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert.

Gesellschaftliche und (trans)kulturelle Verflechtungen zwischen Russland, Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich sowie Persien von der frühen Neuzeit bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts sind bisher nicht systematisch untersucht worden. Mit dem Augenmerk auf durch Mobilität entstandene »transosmanische« Interaktionsfelder zwischen diesen Herrschaftsgebieten sollen im großräumigen Zusammenhang Phänomene erkennbar werden, die bisher in der Betrachtung einzelner Regionen oder nur bilateraler Beziehungen nicht in den Vordergrund getreten sind. Der auch methodisch neue Zugang verspricht, unser Verständnis globalisierter europäischer und asiatischer Geschichte im transkontinentalen Zusammenhang zu verändern.