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Prof. Dr. Irene Dingel

Direktorin, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte (geschäftsführend)
Raum: R. 307
Tel: +49 6131 39 39340
Fax: +49 6131 39 30153

E-Mail


Zur Person:

1974–1981 Studium der evangelischen Theologie und der Romanistik in Heidelberg und Paris. 1981–1982 Lektorin und »Élève à titre étranger« an der École Normale Supérieure (ENS) de Fontenay-aux-Roses. 1982–1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hochschulassistentin an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg. 1986 Promotion, 1993 Habilitation in Heidelberg. 1994–1998 Vertretungsprofessur, dann Professur für Historische Theologie in Frankfurt/M. Seit 1998 o. Professur für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz, seit 2005 Direktorin des IEG, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte.

Mitgliedschaften

Mitglied des Wissenschaftsrats
Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Vorstandsmitglied des Vereins für Reformationsgeschichte
Mitglied im Hochschulrat der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Mitglied der Kommission Evangelische Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts bei der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Mitglied der Interakademischen Leitungskommission der Leibniz-Edition
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) an der Universität Osnabrück
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Scio-Stiftung für Kirchen- und Kirchenzeitgeschichte der EKHN
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Ausstellungsvorhabens »Der Luthereffekt - Eine Globalgeschichte der Reformation« des Deutschen Historischen Museums Berlin

Forschungsschwerpunkte und aktuelle Forschungsprojekte

Reformation und Konfessionalisierung; Frühaufklärung in ihrem westeuropäischen Zusammenhang
Leitung des Forschungsprojekts Controversia et confessio. Quellenedition zur Bekenntnisbildung und Konfessionalisierung in der Frühen Neuzeit, Langfristprojekt der Union der deutschen Akademien bei der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur (www.controversia-et-confessio.de)
Wissenschaftliche Edition der Konkordienformel (1577) mit ihren Vorstufen
Leitung des DFG-geförderten Projekts »Digitale Quellenedition frühneuzeitlicher Religionsfrieden«
Veranstaltung der Frühjahrstagungen zur Wittenberger Reformation mit dem Institut für Kirchengeschichte der Universität Leipzig und der Leucorea-Stiftung
Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs »Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung Europa« (http://graduiertenkolleg.ieg-mainz.de)

Herausgeberschaften

EGO | Europäischen Geschichte Online (Hauptherausgeberin, zusammen mit Johannes Paulmann)
Zeitschrift für Kirchengeschichte (Mit-Hg.)
Revue d’Histoire et de Philosophie Religieuses (Mit-Hg.)
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte (Hg.)
Controversia et Confessio (Hg.)
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte (Hg.)
Reformed Historical Theology / Reformierte Historische Theologie (Mit-Hg.)
Verkündigung und Forschung (Mit-Hg.)
Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie (Mit-Hg.)

Veröffentlichungen (Auswahl)

Irene Dingel, Reformation. Zentren – Akteure – Ereignisse, Göttingen 2016.
Robert Kolb, Irene Dingel, L’ubomír Batka (Hg.), The Oxford Handbook of Martin Luther’s Theology, Oxford 2014.
Irene Dingel und Heinz Duchhardt (Hg.), Die europäische Integration und die Kirchen II: Denker und Querdenker, Göttingen 2012 (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. Abt. für Abendländische Religionsgeschichte, Abt. für Universalgeschichte Beiheft 93).
Controversia et Confessio. Theologische Kontroversen 1548-1577/80. Kritische Auswahledition, Göttingen 2008 ff.
Irene Dingel, Concordia controversa. Die öffentlichen Diskussionen um das lutherische Konkordienwerk am Ende des 16. Jahrhunderts, Gütersloh 1996 (Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte 63).

Aktuelle Forschungsprojekte:

Brief und Streit - Korrespondenznetzwerke des Matthias Flacius Illyricus (in Vorbereitung)

Ziel dieses Projektes ist die Erschließung des europaweiten Briefwechsels des kroatischen Gelehrten, Theologen, Kirchenhistorikers, Philologen und Philosophs Matthias Flacius Illyricus (1520–1575) unter Einschluss von Vorreden und Widmungen, die sich vor allem an Mitglieder des Adelsstands richteten.

Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen – Repräsentationen des Friedens im vormodernen Europa

Im Mittelpunkt des Projekts von Prof. Dr. Irene Dingel, Prof. Dr. Johannes Paulmann und Dr. Henning P. Jürgens steht die instrumentelle Wirkungsweise von Repräsentationen des Friedens aus bildender Kunst, Musik, Literatur und anderen sprachlichen Formen, die im vormodernen Europa bewusst eingesetzt wurden und eine unterschiedliche Öffentlichkeit erreichten.

EGO | Europäische Geschichte Online

EGO | Europäische Geschichte Online ist eine transkulturelle Geschichte Europas, die im Open Access publiziert wird.

Forschungsnetzwerk »Ringen um Versöhnung. Wechselwirkungen von Religion und Politik im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen 1945-2010«

Das internationale Forschungsnetzwerk verbindet WissenschaftlerInnen aus den Bereichen der evangelischen und katholischen Theologie, der Geschichtswissenschaft und der Politikwissenschaft. Von konkreten Fallbeispielen ausgehend, arbeitet es an einem methodischen und begrifflichen Instrumentarium zur Analyse des spezifischen Charakters der Versöhnung als eines Prozesses an der Schnittstelle von Religion und Politik.

Graduiertenkolleg: »Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung ›Europa‹«

Das Graduiertenkolleg richtet seinen Blick auf Reaktionen im Europäischen Einigungsprozess sowie auf Rückwirkungen und Aktivitäten, die er auf kirchlichem Gebiet in Gang setzte. Zudem nimmt das Graduiertenkolleg die Bemühungen der Kirchen in den Blick, religiöse Wertvorstellungen in die politischen Prozesse einzubringen.

Kontroversliteratur und Streitkultur in der nachinterimistischen Zeit

Das Forschungs- und Editionsprojekt »Controversia et Confessio« zählt seit 2007 zu den geisteswissenschaftlichen Langzeitprojekten der Akademie. Es ist Teil des Forschungsprogramms des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte und steht in Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz sowie mit der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

Religiöse Friedenswahrung und Friedensstiftung in Europa (1500-1800): Digitale Quellenedition frühneuzeitlicher Religionsfrieden

Mit der Quellenedition wird erstmals eine Textbasis für die vergleichende Erforschung vormoderner, religionsbezogener Friedensstiftung in Europa bereitgestellt. Die mit ausführlichen Einleitungen und Kommentaren versehene Edition umfasst die Zeitspanne von 1485 (Kuttenberger Frieden) bis 1788 (Woellnersches Religionsedikt).