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Dr. Mirjam Thulin

Wiss. Mitarbeiterin, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte
Raum: 03-09, Diether-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 39477
Fax: 49 6131 39 35326

E-Mail


Zur Person:

2000–2006 Studium der Geschichte und Judaistik an der Freien Universität Berlin; 2007–2011 Doktorandin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig; 2011 Promotion am Historischen Seminar der Universität Leipzig mit der Dissertation »Kaufmanns Nachrichtendienst. Ein jüdisches Gelehrtennetzwerk im 19. Jahrhundert«; 2011–2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2012 freie Mitarbeit im Jüdischen Museum Frankfurt am Main; seit WS 2012/13 Lehrbeauftragte der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie und des Historischen Seminars, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2012–2015 assoziierte Postdoktorandin des GRK 1728 »Theologie als Wissenschaft«, Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2014–2015 Postdoctoral Fellow am Herbert D. Katz Center for Advanced Judaic Studies, University of Pennsylvania, Philadelphia, PA.
Seit Oktober 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte.

Mitgliedschaften

American Jewish Historical Society (AJHS)
Association for Jewish Studies (AJS)
European Association for Jewish Studies (EAJS)
Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden (GEGJ)
Verband der Judaisten in der Bundesrepublik Deutschland (VJD; Vorstand)
Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts (WAG)
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)
Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS)

Forschungsschwerpunkte

Wissens- und Wissenschaftsgeschichte
Geschichte und Kultur der Juden in Europa in der Frühen Neuzeit und Moderne
Geschichte der Juden in den USA
Transnationale-, Transfer- und Globalgeschichte

Veröffentlichungen

Kaufmanns Nachrichtendienst. Ein jüdisches Gelehrtennetzwerk im 19. Jahrhundert, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 2012.
(mit Fabian Klose) Humanity. A History of European Concepts in Practice from the 16th Century to the Present, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (im Erscheinen).
Shtadlanut, in: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, hg. v. Dan Diner, Bd. 5, Stuttgart 2014, 472–477.
(mit Kerstin von der Krone) Wissenschaft in Context: A Research Essay on the Wissenschaft des Judentums, in: Leo Baeck Institute Year Book 58 (2013), 249–280.
Jüdische Netzwerke, in: Europäische Geschichte Online/ European History Online (EGO), hg. vom Institut für Europäische Geschichte/ Institute of European History (IEG), Mainz, 03.12.2010, Zum Beitrag, zugleich in engl. Übersetzung als »Jewish Networks«, 03.12.2010, Beitrag in englisch

Aktuelle Forschungsprojekte:

Generationen von Shtadlanut und Tzedakah – Die Wiener Hoffaktorenfamilie Wertheimer

Am Beispiel der Wiener Hoffaktorenfamilie Wertheimer stehen Strategien und Praktiken von Shtadlanut (Fürsprache), Tzedakah (Wohltätigkeit) sowie jüdischer Differenzerfahrung im Kontext des neuzeitlichen Europa im Mittelpunkt der Untersuchung.