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Dr. Thomas Weller

Wiss. Mitarbeiter, Abteilung für Universalgeschichte
Raum: 107
Tel: +49 6131 39 30310
Fax: +49 6131 39 30154

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Zur Person:

* 1969 in Leverkusen. Studium der Geschichte, Germanistik, Hispanistik und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Köln und Sevilla. 1999 1. Staatsexamen für das Lehramt, 2004 Promotion zum Dr. phil. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
2000-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB 496 »Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme« an der Universität Münster, seit Juni 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEG.

Forschungsschwerpunkte

Sozial- und Kulturgeschichte der frühneuzeitlichen Stadt
Symbolische Kommunikation in der Frühen Neuzeit
Kulturelle Differenz und Außenbeziehungen in der Frühen Neuzeit
Geschichte Spaniens

Veröffentlichungen (Auswahl)

Theatrum Praecedentiae. Zeremonieller Rang und gesellschaftliche Ordnung in der frühneuzeitlichen Stadt: Leipzig 1500-1800 (Symbolische Kommunikation in der Vormoderne), Darmstadt 2006.
Christoph Dartmann / Günther Wassilowsky / Thomas Weller (Hg.), Technik und Symbolik vormoderner Wahlverfahren (HZ Beiheft 52), München 2010.
Merchants and Courtiers. Hanseatic Representatives at the Spanish Court in the Seventeenth Century, in: Paola Volpini (Hg.), Ambasciatori »minori« nella Spagna di età moderna. Uno sguardo europeo (Dimensioni e problemi della ricerca storica 1/2014), Rom 2015, S. 73-98.
Eine schwarze Legende? Zum Umgang mit religiöser Differenz im frühneuzeitlichen Spanien, in: Johannes Paulmann / Matthias Schnettger / Thomas Weller (Hg.), Unversöhnte Verschiedenheit. Verfahren zur Bewältigung religiös-konfessioneller Differenz in der europäischen Neuzeit (VIEG, Beiheft 108), Göttingen 2016, S. 41-63.
Humanitarianism Before Humanitarianism? Spanish Discourses on Slavery From the Sixteenth to the Nineteenth Century, in: Fabian Klose / Mirjam Thulin (Hg.), Humanity. A History of European Concepts in Practice From the Sixteenth Century to the Present, Göttingen 2016 (VIEG, Beiheft 110), S. 151-168.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Der Antisklavereidiskurs zwischen frühneuzeitlicher Kritik und Abolitionismus

Das Projekt untersucht den Antisklavereidiskurs im Übergang vom Ancien Régime zur Moderne. Dabei wird sich der Blickwinkel zunächst auf den spanischsprachigen Raum konzentrieren.

Kulturelle Differenz und frühneuzeitliche Außenbeziehungen. Die spanische Monarchie und die Hansestädte (ca. 1570–1700)

Am Beispiel zweier Akteure, die gleich in mehrfacher Hinsicht als »ungleiche Partner« gelten können, untersucht das Projekt den zeitgenössischen Umgang mit dem Phänomen kultureller Differenz auf dem Feld der Außenbeziehungen im 16. und 17. Jahrhundert.