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Dr. Eveline G. Bouwers

Wiss. Mitarbeiterin, Projektleiterin Glaubenskämpfe
Raum: 03-03, Diether-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 39345
Fax: +49 6131 39 35326

E-Mail


Zur Person:

* 1981 in Hilversum/Niederlande. 2000-2005 Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft in Utrecht, Löwen und Amsterdam. 2009 Promotion am Europäischen Hochschulinstitut zu Florenz mit einer Arbeit über Erinnerungskulturen in Europa während des Revolutionären Zeitalters. 2009-2012 Postdoktorandin an der Universität Bielefeld. Gastwissenschaftlerin an der Universitäten York (2007) und Harvard (2011); assoziierte Wissenschaftlerin am KADOC Löwen (seit 2013). Seit Januar 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEG; seit November 2013 Leiterin der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Emmy Noether-Nachwuchsgruppe »Glaubenskämpfe: Religion und Gewalt im katholischen Europa, 1848-1914«. 2015 aufgenommen im AcademiaNet.

Forschungsschwerpunkte

Geschichte Belgiens, Deutschlands, Frankreichs im langen 19. Jahrhundert; Geschichte Großbritanniens und Italiens im revolutionären Zeitalter (1789-1848)
Vergleichs- und Transfergeschichte; Mikrogeschichte
Sozialgeschichte (v.a. Alltagsgeschichte, Gewalt- und Protestforschung, Regionalgeschichte)
Kulturgeschichte (v.a. politische Ikonographie, visual history, Erinnerungskultur)
Geschichte des politischen Konservatismus und Katholizismus, sowie des Liberalismus und Antiklerikalismus

Veröffentlichungen (Auswahl)

»Das Nationaldenkmal als Projektionsfläche: Eine großdeutsche Geschichtsidee von der Romantik bis zur Wiedervereinigung«, Historische Zeitschrift 304:2 (2017).
»‘Catholic and Breton forever’: violence and the visual in early-twentieth century France«, Writing Political History Today, Hgg. Ingrid Gilcher-Holtey, Heinz-Gerhard Haupt & Willibald Steinmetz (Frankfurt am Main: Campus Verlag, 2013), S. 259-92.
»Il culto degli italiani illustri nella Roma pre-risorgimentale, Memoria & Ricerca 45:1 (2014) S. 127-155.
Public Pantheons in Revolutionary Europe. Comparing Cultures of Remembrance, c. 1790-1840 (Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2012).
»Voorbeelden voor het volk? Heldenverering in Groot-Brittannië en Italië, 1792-1820«, Tijdschrift voor Geschiedenis 124:2 (2012), S. 89-102.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Die Aushandlung religiöser Differenz: Protest und Gewalt in Bayern, der Bretagne und Flandern, 1864-1914

Die Idee des gewalttätigen Katholiken: eine liberale Phantasie oder doch eine historische Realität?

Glaubenskämpfe: Religion und Gewalt im katholischen Europa (1848–1914)

Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe leistet die erste systematische Analyse von Gewalt- und Protestkulturen in Konflikten um die öffentliche Position von Religion und Kirche im Europa des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Gotteslästerung – Häresie und Blasphemie in Europa seit 1500

Blasphemie, Häresie und Meinungsfreiheit: über die Grenzen des Sagbaren und des Sichtbaren in der europäischen Neuzeit.