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Dr. Esther Möller

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt Roter Halbmond (in Elternzeit)

Zur Person:

*1977 in Bielefeld; 1999–2005 Studium der Geschichte, Romanistik und Philosophie in Mainz und Dijon (im Rahmen eines deutsch-französischen integrierten Studienganges), 2005 Maîtrise d’Histoire und 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Geschichte und Französisch; 2005–2006 Dozentin bei einem Bildungsträger; 2007–2010 Promotion an der Jacobs University Bremen; seit November 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (2013-2014 Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung, seit April 2014 Förderung durch die DFG); seit 2011 Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Neueste Geschichte der Universität Mainz; 2013 Teilnehmerin am Christine de Pizan-Programm der Johannes Gutenberg-Universität; Mitglied des »Forums Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF« an der Universität Mainz; seit 2013 Antragstellerin und Mitsprecherin des DFG-geförderten Netzwerkes »Dynamiken interkultureller Begegnungen«; seit 2015 Projektleiterin des Forschungsprojekts »Roter Halbmond« am IEG (gemeinsam mit Ceren Aygül)

Esther Möller wird vom 1. September 2017 bis zum 30. Juni 2018 an der Bundeswehr Universität München eine Assistenzstelle vertreten.

Mitgliedschaften

DAVO (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient)
ENIUGH (European Network in International and Global History)
VHD (Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands)

Forschungsschwerpunkte

Transnationale Geschichte/Verflechtungsgeschichte/Globalgeschichte
Geschichte des Nahen Ostens
Geschichte Frankreichs
Geschichte der humanitären Hilfe
Zivilisierungsmissionen
Bildungsgeschichte
Kulturkontakt

Veröffentlichungen (Auswahl)

(gemeinsam mit Julia Hauser und Christine B. Lindner) (Hrsg.): Entangled Education. Foreign and Local Schools in Ottoman Syria and Mandate Lebanon (19th-20th Centuries), Würzburg: Ergon, 2015 (Beiruter Texte und Studien 137). (i.E.)
Humanitarismus ohne Grenzen? Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Israel-Palästina-Konflikt 1948/1949, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 66, 2015, H. 1/2 (Themenheft »Menschenrechte und Humanitarismus«), S. 61-77.
Orte der Zivilisierungsmission. Französische Schulen im Libanon 1909-1943, Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 2013.
(gemeinsam mit Johannes Wischmeyer) (Hrsg.): Transnationale Bildungsräume. Wissenstransfers im Schnittfeld von Kultur, Politik und Religion, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2013.
Zwischen Zivilisierungsmission und Selbstdarstellung: Französische Schulen im Libanon und die Pariser Kolonialausstellung 1931, in: Kunkel, Sönke; Meyer, Christoph (Hg.), Aufbruch ins postkoloniale Zeitalter, Frankfurt/Main: Campus, 2012, S. 233-250.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Der Osmanische Rote Halbmond und seine Beziehungen zur internationalen Rotkreuzbewegung (1911-1927)

Das Projekt von Ceren Aygül sucht nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen westlichen und nicht-westlichen humanitären Aktivitäten, um auf diese Weise nicht nur die Geschichte der türkischen Gesellschaft, sondern globale politische und soziale Prozesse des 19. und 20. Jahrhunderts umfassender verstehen zu können.
 

Die Rotkreuz-und Rothalbmondbewegung als humanitärer Akteur

Mit der Erforschung der Rothalbmondgesellschaften als Teil der Rotkreuzbewegung erschließt das Projekt innovativ einen zentralen Akteur humanitärer Hilfe im Nahen Osten des 20. Jahrhunderts.

Humanitäres Handeln im Spannungsfeld von Kolonialismus, Nationalismus und Dekolonisation: Der Ägyptische Rote Halbmond (1882–1956)

Das Projekt von Esther Möller hat zum Ziel, anhand des Ägyptischen Roten Halbmondes die Spezifika humanitären Handelns im außereuropäischen Kontext zu untersuchen.

Internationales Netzwerk Engaging Europe in the Arab World – European Missionaries and humanitarianism in the Middle East, 1850–1970

This project seeks to explore the points of contact between European ‘humanitarian diplomacy’ (praxis and law) and the missionaries.