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Dr. Urszula Pękala

Wiss. Mitarbeiterin, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte
Raum: 304
Tel: +49 6131 39 39359
Fax: +49 6131 39 35326

E-Mail


Zur Person:

* 1978 in Krakau; Studium der Katholischen Theologie an der Päpstlichen Johannes-Paul-II.-Universität in Krakau (1997-2002); dort auch Aufbaustudiengang zum Kirchlichen Lizenziat (2002-2004); Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg (2005-2010).
2005-2010 Promotionsstipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2010 Managing Editor for Theology and Religious Studies bei einem internationalen wissenschaftlichen Verlag. 2010-2011 Lehrbeauftragte an der Päpstlichen Johannes-Paul-II.-Universität in Krakau (Theologische Fakultät) und an der Andrzej-Frycz-Modrzewski Krakauer Akademie (Fakultät für Internationale Beziehungen, Fakultät für Politologie und Soziale Kommunikation).
Seit November 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte.
2016 Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship am DHI in Paris.

Mitgliedschaften

Council of European Studies (CES)
European Society for Intercultural Theology and Interreligious Studies (ESITIS)
Polnische Gesellschaft für Theologie (PTT)

Forschungschwerpunkte

Versöhnungsprozess in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg
Versöhnungsbegriff in der Systematischen Theologie
deutsch-polnische und deutsch-französische Beziehungen im kirchlichen Bereich
interreligiöser Dialog

Veröffentlichungen (Auswahl)

Eine Offenbarung – viele Religionen. Die Vielfalt der Religionen aus christlicher Perspektive auf der Grundlage des Offenbarungsbegriffs Wolfhart Pannenbergs (Bonner Dogmatische Studien, Bd. 48), Echter: Würzburg 2010.
The Abuse of Forgiveness in Dealing with Legacies of Violence; in: Tim McKenry, Charlotte Bruun Thingholm (Hg.), Forgiveness: Philosophy, Psychology and the Arts, Inter-Disciplinary Press: Oxfordshire 2013, S. 77-84.
Wechselwirkungen von Religion und Politik beim Briefwechsel der polnischen und deutschen Bischöfe 1965, “Kirchliche Zeitgeschichte” 26 (2013), 2, S. 468-485.
Katholische Bischöfe Deutschlands und Polens über deutsch-polnische Versöhnung im europäischen Kontext, in: A. Chylewska-Tölle, A. Tölle (Hg.), Religion im transnationalen Raum – Transnationalität im religiösen Raum. Raumbezogene, literarische und theologische Grenzerfahrungen aus deutscher und polnischer Perspektive (Wissenschaftliche Reihe des Collegium Polonicum, Bd. 23), Logos: Berlin, S. 55-71.
Theologische Annäherungen an Auschwitz in Deutschland und Polen. Zwei Parallelwelten?, in: A. Chylewska-Tölle, Ch. Heidrich (Hg.), Mäander des Kulturtransfers. Polnischer und deutscher Katholizismus im 20. Jahrhundert (Wissenschaftliche Reihe des Collegium Polonicum, Bd. 22), Logos: Berlin 2014, S. 107-126.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Forschungsnetzwerk »Ringen um Versöhnung. Wechselwirkungen von Religion und Politik im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen 1945-2010«

Von konkreten Fallbeispielen ausgehend, arbeitete das Forschungsnetzwerk an einem methodischen und begrifflichen Instrumentarium zur Analyse des spezifischen Charakters der Versöhnung als eines Prozesses an der Schnittstelle von Religion und Politik.

Graduiertenkolleg: »Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung ›Europa‹«

Das Graduiertenkolleg richtet seinen Blick auf Reaktionen im Europäischen Einigungsprozess sowie auf Rückwirkungen und Aktivitäten, die er auf kirchlichem Gebiet in Gang setzte. Zudem nimmt das Graduiertenkolleg die Bemühungen der Kirchen in den Blick, religiöse Wertvorstellungen in die politischen Prozesse einzubringen.

Zwischen theologischen Positionen und national-politischen Interessen. Katholische Bischöfe als Akteure der deutsch-französischen und deutsch-polnischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg (1945–1990)

Dr. Urszula Pękala untersucht am Fallbeispiel katholischer Bischöfe die Zusammenhänge religiöser und politischer Faktoren in zwei bilateralen Versöhnungsprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg – dem deutsch-französischen und dem deutsch-polnischen.