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Dr. Andrea Rehling

Wiss. Mitarbeiterin, Projekt UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe
Raum: 03-14, Diether-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 39464
Fax: +49 6131 39 35326

E-Mail


Zur Person:

Andrea Rehling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEG und leitete das Forschungsprojekt »Wissen der Welt - Erbe der Menschheit: Die Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO«, das 2013–2016 aus Mitteln des Leibniz-Wettbewerbs finanziert wurde. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum studiert. 2009 wurde sie an der Eberhard Karls Universität mit einer Arbeit zum deutschen Korporatismus zwischen 1880 und 1980 promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin in Tübingen, an der Universität Mannheim und Junior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg des Exzellenzclusters »Kulturelle Grundlagen von Integration« der Universität Konstanz.

Fellowships

2012/2013 Junior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg des Exzellenzclusters »Kulturelle Grundlagen von Intergration« der Universität Konstanz
2011 Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen der Stiftung Deutsche Historische Institute im Ausland
2010 Karl-Ferdinand-Werner-Fellow am Deutschen Historischen Institut Paris

Mitgliedschaften

Arbeitskreis für kritische Unternehmensgeschichte (Akku) e.V.
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) e.V.
Verband Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen (VBWW)
European Society for Environmental History (ESEH)
European Network in Universal and Global History (ENIUGH)

Forschungsschwerpunkte

Welterbe
UNESCO
Geschichte der Internationalen Organisationen im 20. Jahrhundert
Internationale Geschichte
Erinnerungs- und Gedächtnisgeschichte
Umweltgeschichte
Neue Politikgeschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Geschichte der Arbeitsbeziehungen
Geschichte des Korporatismus

Veröffentlichungen (Auswahl)

Historische Authentizität jenseits von »Original« und »Fälschung«: Ästhetische Wahrnehmung – gespeicherte Erfahrung – gegenwärtige Performanz (mit Johannes Paulmann), in: Martin Sabrow/ Achim Saupe (Hg.): Historische Authentizität. Göttingen 2016, S. 91–125.
Demokratie und Korporatismus – eine Beziehungsgeschichte, in: Tim B. Müller/ Adam Tooze (Hg.): Normalität und Fragilität. Demokratie nach dem Ersten Weltkrieg. Hamburg 2015, S. 133–153.
Global Commons im 20. Jahrhundert: Entwürfe für eine globale Welt, hrsg. v. Isabella Löhr u. Andrea Rehling (= Jahrbuch für Europäische Geschichte/ European History Yearbook, Bd. 15), München 2014.
Universalismen und Partikularismen im Widerstreit. Zur Genese des UNESCO-Welterbes, in: Zeithistorische Forschungen Jg. 8 (2011), H. 3, S. 414-436.
Konfliktstrategie und Konsenssuche in der Krise. Von der Zentralarbeitsgemeinschaft zur Konzertierten Aktion (= Historische Grundlagen der Moderne, Bd. 3). Baden-Baden 2011.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Das Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO: Kosmopolitisierung des kollektiven Gedächtnisses

Das Projekt »Das Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO: Kosmopolitisierung des kollektiven Gedächtnisses« im Gesamtvorhaben »Wissen der Welt - Erbe der Menschheit: Die Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO« befasst sich mit der Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO insgesamt.

Wissen der Welt - Erbe der Menschheit: Die Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO

Das Forschungsprojekt nutzt mit dem UNESCO Welterbeprogramm eine spezifische Form des Regierens als Sonde, um Veränderungen von Strukturen, Institutionen und Akteuren, aber auch Wahrnehmungen und Handlungsmöglichkeiten in der Kultur- und Naturpolitik seit den 1970er und 1980er Jahren zu untersuchen. Gleichzeitig analysiert es die Genese des UNESCO-Welterbes erstmals auf der Grundlage historischer Quellen.