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Dr. Katharina Stornig

Assoziierte Wissenschaftlerin, Projekt Das ferne Kind
Raum: Justus-Liebig-Universität Gießen
Tel: +49 641 / 99-30 023
Fax: +49 641 / 99-30 049

E-Mail


Zur Person:

*1980 in Innsbruck, 1998–2004 Studium der Geschichte und Philosophie in Innsbruck und Wien, 2010 Promotion am Europäischen Hochschulinstitut (Florenz) mit einer Arbeit über katholische Ordensfrauen im kolonialen Togo und Neuguinea. 2006–2009 Postgraduierten-Stipendiatin des Österreichischen Wissenschaftsministeriums, 2013/14 Stipendiatin am Österreichischen Historischen Institut in Rom. 2011-2014 Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck, 2011–2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in der BMBF-Nachwuchsgruppe »Europabilder evangelischer Missionare«, seit 2014 Bearbeitung des von der DFG finanzierten Projektes »Das ›ferne Kind‹: Religiöses Engagement und die Globalisierung von Familie, 1840–1930«.

Mitgliedschaften

DFG-Netzwerk: Dynamiken interkultureller Begegnungen

Forschungsschwerpunkte

Geschichte des Helfens und Philanthropie
Kindheit und Familie im 19. und 20. Jahrhundert
Katholizismus, Missionsbewegung, Vereinswesen
(Religiöser) Internationalismus/Internationale Organisationen
Frauen- und Geschlechtergeschichte, v.a. Geschlecht und Religion
Fotografie, fotografische Praktiken und visuelle Quellen

Veröffentlichungen (Auswahl)

Figli della Chiesa. Riscatti e la globalizzazione del welfare cattolico, 1840–1914, in: Genesis. Rivista della Società Italiana delle Storiche XIV/1 [erscheint 07/2015]
»…denn die ganze Sorge der Schwestern war darauf gerichtet, die Lage des weiblichen Geschlechts zu verbessern.« Geschlecht, Religion und Differenz in der Missionspraxis deutscher Ordensfrauen in Togo, 1896–1918, in: Rebekka Habermas/Richard Hölz, Hg., Mission entangled. Missionarinnen und Missionare als Akteure der Transformation und des Transfers: Außereuropäische Kontaktzonen und ihre europäischen Resonanzräume, 1860–1940, (Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2014), S. 111–134.
Sisters crossing Boundaries. German Missionary Nuns in colonial Togo and New Guinea, 1897–1960 (VIEG 232), (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2013)
Vielfache Bedeutungen. Missionsfotografie zwischen Neuguinea und Europa, 1899–ca. 1930, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 24/2 (2013), S. 114–139.
»Sister Agnes was to go to Ghana in Africa!« Catholic Nuns and Migration, in: Glenda Bonifacio Tibe, Hg., Feminism and Migration. Cross-cultural Engagements, (Dordrecht/Heidelberg/London/New York: Springer 2012), S. 265–282.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Das »ferne Kind«: Religiöses Engagement und die Globalisierung von Familie (1840–1930)

Organisiertes Helfen und die Bereitschaft, Opfer für das Wohlergehen Anderer zu bringen, waren in der Praxis stets auf konkrete Personengruppen ausgerichtet. Das von Katharina Stornig bearbeitete Forschungsprojekt basiert auf der Beobachtung, dass christliche Vereine in Deutschland seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkt erfolgreich versuchten, eine besondere Solidarität ihrer Unterstützer mit geographisch fernen in Asien und Afrika herzustellen.

Menschen – Bilder – Eine Welt. Menschenbilder in deutschsprachigen Missionszeitschriften aus der Zeit des Kaiserreichs

Das Projekt widmet sich der Untersuchung visueller Konstruktionen und Repräsentationen des »Eigenen« und des »Fremden« in der religiösen Publizistik des Kaiserreichs.