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Péter Techet LL.M., M.A.

Wiss. Mitarbeiter, Projekt Glaubenskämpfe
Raum: 03-02, Diether-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 39490
Fax: +49 6131 39 35326

E-Mail


Zur Person:

*1984 in Budapest (Ungarn); 2003–2009 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Budapest (Dipl. Jur.); 2010–2011 Studium des deutschen Rechtes mit Schwerpunkt auf Verfassungsgeschichte und Rechtsphilosophie in München (LL.M); sowie 2011-2014 Ost-West-Studiengang mit Schwerpunkt auf südosteuropäische Geschichte und Politik in Regensburg (M.A.); zusätzliches Zertifikatsstudium (2012) »Journalismus und Public Relations« in Vaduz (Liechtenstein). Seit 2008 freier Journalist (Beiträge für deutsche, österreichische und ungarische Zeitungen); 2012/2014 wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe »Glaubenskämpfe: Religion und Gewalt im katholischen Europa, 1848-1914«.

Forschungsschwerpunkte

Kroatiens Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert
Politischer Katholizismus in Südosteuropa
Antisemitismus in Kroatien und Ungarn
Österreich-Ungarische Monarchie

Veröffentlichungen

Carl Schmitt. Egy szellemi kalandor. [Carl Schmitt. Ein intellektueller Abenteurer], Gödöllő/Máriabesnyő, 2013 [Buch auf Ungarisch].

Aktuelle Forschungsprojekte:

Glaubenskämpfe: Religion und Gewalt im katholischen Europa (1848–1914)

Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe leistet die erste systematische Analyse von Gewalt- und Protestkulturen in Konflikten um die öffentliche Position von Religion und Kirche im Europa des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

National motivierte innerkatholische Konflikte und Antiklerikalismus im österreichisch-ungarischen Küstenland, 1890–1910

Das von Péter Techet bearbeitete Projekt untersucht, wie sich national-ethnischen Konflikte (die oft gewalttätig waren) auf die katholische Kirche und die Gläubigen im Küstenland auswirkten, welche Rolle die vom Papst Leo XIII. geförderten Idee eines südslawischen Nationalkatholizismus in dieser Entwicklung spielte und wie die Konflikte im österreichischen und ungarischen Teil unterschiedlich ausgetragen wurden.