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Andreas Zecherle

Wiss. Mitarbeiter, Projekt Religionsfrieden
Tel: +49 9126 2548953
Fax: +49 6131 39 30153

E-Mail


Zur Person:

Studium der Katholischen und Evangelischen Theologie sowie der Germanistik in Eichstätt, München und Erlangen, 2007 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Evangelische Religionslehre und Deutsch. 2007-2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim DFG-Projekt »Edition der Schriften Lazarus Spenglers« an der Universität Erlangen-Nürnberg, 2010-2011 zusätzlich wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg, 2011-2012 Forschungsstipendiat am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, 2012-2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim DFG-Projekt »Edition der Schriften Lazarus Spenglers« an der Universität Erlangen-Nürnberg, seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte.

Forschungsschwerpunkte

Spätmittelalterliche Mystik und ihre Rezeption
Reformationsgeschichte
Religionspolitik in der Frühen Neuzeit

Veröffentlichungen (Auswahl)

Die 'Theologia Deutsch'. Ein spätmittelalterlicher mystischer Traktat, in: Gottes Nähe unmittelbar erfahren. Mystik im Mittelalter und bei Martin Luther, hg. von Berndt Hamm und Volker Leppin, Tübingen 2007 (Spätmittelalter und Reformation. Neue Reihe 36), S. 1-95.
mit Felix Breitling: Ein reformatorischer Ratsschreiber im Spannungsfeld von Politik und Religion – eine Edition der Schriften Lazarus Spenglers (1479-1534), in: Erlanger Editionen. Grundlagenforschung durch Quelleneditionen: Berichte und Studien, hg. von Helmut Neuhaus, Erlangen / Jena 2009 (Erlanger Studien zur Geschichte 8), S. 285-300.
Spengler, Lazarus: Schriften. Bd. 3: Schriften der Jahre Mai 1529 bis März 1530, hg. und bearb. von Berndt Hamm, Felix Breitling, Gudrun Litz und Andreas Zecherle, Gütersloh 2010 (Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte 84).
Die Verantwortung der Obrigkeit für die Kommunikation des Evangeliums aus der Sicht Luthers und seiner Anhänger. Aspekte der frühen Diskussion im Spannungsfeld von Immediatisierung und Remediatisierung, in: Medialität – Unmittelbarkeit – Präsenz. Die Nähe des Heils im Verständnis der Reformation, hg. von Johanna Haberer und Berndt Hamm, Tübingen 2012 (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation 70), S. 339-358.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Religiöse Friedenswahrung und Friedensstiftung in Europa (1500–1800) – Digitale Quellenedition frühneuzeitlicher Religionsfrieden

Mit der Quellenedition wird erstmals eine Textbasis für die vergleichende Erforschung vormoderner, religionsbezogener Friedensstiftung in Europa bereitgestellt. Die mit ausführlichen Einleitungen und Kommentaren versehene Edition umfasst die Zeitspanne von 1485 (Kuttenberger Frieden) bis 1788 (Woellnersches Religionsedikt).