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Veranstaltungen

28.06.2018 19:30 Uhr

Öffentlicher Vortrag »Friede und die Kunst der Repräsentation«
PD Dr. Hans-Martin Kaulbach (Stuttgart) Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Konferenzsaal, Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz

Der öffentliche Abendvortrag von PD Dr. Hans-Martin Kaulbach ist Teil der Abschlußtagung des Leibniz-Forschungsprojekts »Dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen – Repräsentationen des Friedens im vormodernen Europa«, die vom 28.–30.06.2018 am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte stattfindet. Der Untertitel des Projekts nimmt den Begriff »Repräsentationen« in einem weiten Sinne: als Thema der Politik der Literatur und der Künste. Komplementär dazu widmet sich der Vortrag der staatlichen Repräsentation im engeren Sinne, Denkmäler, Skulpturen in der Öffentlichkeit und Bildprogramm von Regierungsgebäuden. Grundlegend dafür war in der frühen Neuzeit der Rezeption antiker Quellen. Die Bildlichkeit des Friedens differenzierte sich dabei je nach Interessen der Auftraggeber. Ein »absolutistischer« Herrscher lässt sich als alleiniger Friedensstifter Europas darstellen – ein Verleger von Druckgraphik für den Markt achtet dagegen auf allgemeiner akzeptable Motive. Exemplarisch ist das Werk von Peter Paul Rubens, der selbst als Friedensdiplomat tätig war und große Gemäldefolgen für die Höfe in Paris und London schuf, in denen er die herrscherliche Repräsentation mit übergreifenden Friedensidealen verband. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie zu einem Empfang ein. Kooperationspartner: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg: Matthias Nuding/Yasmin Doosry Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Ulrike Gleixner Deutsches Historisches Institut Rom, Musikwissenschaftliche Abteilung: Sabine Ehrmann-Herfort Kontakt: Henning P. Jürgens Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz Tel: +49 (0) 6131-3939 342 Fax: +49 (0) 6131-3930 153 Email: juergens@ieg-mainz.de