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STIPENDIENPROGRAMM / RESEARCH FELLOWSHIP PROGRAMME
Nächster Bewerbungsschluss für Stipendien (Doktoranden): 27.08.2010 Info Doktoranden (PDF) / Info Postdoktoranden (PDF)
Förderprofil – Doktorandenstipendien – Post-Doc-Stipendien – Bewerbung – Dotierung der Stipendien – Wohnen und Arbeiten im IEG – Ansprechpartner
Förderprofil [ ]
Das Institut vergibt Forschungsstipendien für Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und Post-Docs) aus dem In- und Ausland. Außerdem nimmt das Institut als Gastwissenschaftler auch Stipendiaten anderer Förderorganisationen auf, wie z.B. der Alexander von Humboldt-Stiftung oder des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.
Das Stipendienprogramm des Instituts für Europäische Geschichte führt Forschung, Ausbildung und internationale Vernetzung zusammen. Das Institut ermöglicht seinen Stipendiaten, ungestört ihr eigenes Forschungsvorhaben zu verfolgen. In einer internationalen Gesprächsatmosphäre schärfen die Stipendiaten Methoden und Fragestellungen einer interdisziplinären historischen Europaforschung. Sie erhalten die Gelegenheit, forschungsbegleitende Qualifikationen zu erwerben, indem sie – je nach Interesse und fachlicher Ausrichtung – an den vielfältigen wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts mitwirken. Im Austausch mit den internationalen Kooperationspartnern des Instituts können sie sich in das Netzwerk der historischen Europaforschung integrieren.
Gefördert werden Forschungen zu den Grundlagen Europas – vergleichende und/oder transnationale bzw. transkulturelle Projekte, die sich mit europäischen Transfer- und Kommunikationsprozessen sowie mit Europa-Vorstellungen und Europa-Konzeptionen zwischen ca. 1450 und ca. 1950 befassen. Dies schließt geistes-, kirchen- und theologiegeschichtliche Fragestellungen ausdrücklich ein.
Bewerbungen für die Forschungsbereiche des Instituts werden besonders begrüßt. Darin können die Stipendiaten mit den am IEG beschäftigten Wissenschaftlern zusammenarbeiten. Jedem Stipendiaten steht ein IEG-Wissenschaftler als Mentor beratend zur Seite. Die Forschungsbereiche sind:
Die zu fördernden Projekte sollten auf mindestens sechs Monate angelegt
sein. Der Forschungsaufenthalt kann unabhängig vom akademischen Jahr zu
jedem vereinbarten Zeitpunkt beginnen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wohnen und arbeiten im Institutsgebäude in Mainz. Kürzere Reisen zu Archiven, Bibliotheken, auswärtigen Fachleuten und Fachtagungen sind im Rahmen dieser Residenzpflicht möglich. Für ihre Forschungen steht den Stipendiaten die gut ausgestattete Spezialbibliothek des Instituts zur Verfügung. Die wissenschaftlichen Arbeitssprachen des IEG sind deutsch und englisch; Stipendiaten müssen beide Sprachen passiv und mindestens eine der beiden Sprachen aktiv so beherrschen, daß sie an wissenschaftlichen Gesprächen teilnehmen können.
Doktorandenstipendien [ ]
Bewerben können sich Doktorandinnen und Doktoranden aus dem In- und Ausland (Voraussetzung: Fachstudium Geschichte, Theologie oder eine andere historisch arbeitende Wissenschaft; Studienabschluss mindestens: M.A., Staatsexamen, Diplom, kirchliches Examen). Bei Stipendienantritt sollen sie höchstens 32 Jahre alt sein und bislang maximal drei Jahre an ihrer Dissertation gearbeitet haben; begründete Ausnahmen sind möglich. Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung nimmt das Institut keine Prüfungen ab und verleiht keine akademischen Grade. Dissertationen werden unter Verantwortung des jeweiligen Betreuers an der Heimatuniversität zum Abschluss gebracht. Nach Absprache ist eine Betreuung durch die Direktoren des Instituts möglich, die das Promotionsrecht an der Universität Mainz besitzen.
Post-Doc-Stipendien [ ]
Das IEG vergibt darüber hinaus Post-Doc-Stipendien für junge Wissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland, die nach Abschluss der Dissertation ein neues Forschungsprojekt in Angriff nehmen. Das IEG bietet ihnen die Chance, Grundlagen für ihre akademische Weiterqualifizierung in wissenschaftlicher Eigenverantwortung zu schaffen. Die in den IEG-Forschungsbereichen arbeitenden Wissenschaftler sind an einem engen Dialog mit den Post-Docs interessiert.
Der Abschluss des Promotionsverfahrens soll bei Stipendienantritt nicht länger als drei Jahre zurückliegen (außerwissenschaftliche Tätigkeiten werden nicht eingerechnet). Die Dissertation muss bei Bewerbungsschluss vorliegen. Eine Förderung für die Endphase der Dissertation UND eine anschließende Post-Doc-Phase ist nicht möglich. Im Rahmen einer Kooperation mit der Herzog August Bibliothek (HAB) in Wolfenbüttel wird jährlich ein Post-Doc-Stipendium vergeben, das eine Förderung an beiden Institutionen (6 Monate HAB, 6 Monate IEG) vorsieht und nach der Quellenarbeit in Wolfenbüttel eine Schreibphase in Mainz ermöglicht. Anträge dieser Art sind besonders zu begründen. Bewerbungschluss für diese Stipendien (Beginn in 2011) müssen bis zum 31. Januar 2010 in der HAB vorliegen.
Bewerbung [ ]
Entscheidungen über die Vergabe von Doktoranden-Stipendien erfolgen zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst. Der Bewerbungsschluss für den Auswahltermin im November 2010 ist der 27. August 2010 (Eingang der Bewerbung). Zu diesem Zeitpunkt wird über Stipendienmittel entschieden werden, die einen Forschungsaufenthalt in Mainz ab Januar 2011 oder später ermöglichen. Entscheidungen über die Vergabe von Postdoktoranden-Stipendien erfolgen in der Regel einmal jährlich. Der Bewerbungsschluss für den nächsten Auswahltermin ist ebenfalls der 27. August 2010 (Eingang der Bewerbung).
Ihre Bewerbungen richten Sie per E-Mail an:
Institut für Europäische Geschichte
Die Direktoren
Prof. Dr. Irene Dingel und Prof. Dr. Heinz Duchhardt
Betreff: Stipendienbewerbung
ieg3@ieg-mainz.de
Ihrem Antrag fügen Sie bei (in EINEM Datei-Anhang/attachment):
- das ausgefüllte IEG-Bewerbungsformular für Doktoranden
oder für Postdoktoranden , darin
- tabellarischer Lebenslauf
- gegebenenfalls ein Verzeichnis wissenschaftlicher Publikationen
- eine Skizze des Forschungsvorhabens mit Arbeits- und Zeitplan für den beabsichtigten Forschungsaufenthalt in Mainz (5–6 Seiten / ca. 1500 Worte)
- Namen und Kontaktdaten zweier Hochschullehrer, die der Bewerber um ein Gutachten zum beantragten Forschungsprojekt bittet
- Namen und Kontaktdaten eines auswärtigen Experten, der nicht an der eigenen Einrichtung tätig ist, bei dem das IEG ggf. ein weiteres Gutachten anfordern kann.
Bitte für die Antragstellung zusätzlich per Post einreichen :
- Kopien von Hochschulzeugnissen
- Begutachtungen des beantragten Forschungsprojekts durch zwei Hochschullehrer (in verschlossenem Umschlag, oder durch Gutachter direkt ans IEG zuzusenden)
- (nur bei Post-Doc-Anträgen) ein Exemplar der Dissertation auf CD-ROM oder Verlagspublikation
Anschrift:
Institut für Europäische Geschichte Referat Stipendien Alte Universitätsstraße 19
55116 Mainz
Deutschland
Dotierung der Stipendien [ ]
1. Stipendiensätze (ab 01.01.2008)
Die Forschungsstipendien des IEG werden aus Haushaltsmitteln des Landes Rheinland-Pfalz sowie aus Mitteln des Auswärtigen Amtes über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziert. Die Forschungsstipendien dienen allein der Bearbeitung des beantragten Forschungsprojekts am IEG. Im Förderzeitraum ist daher eine Erwerbstätigkeit oder eine anderweitige finanzielle Förderung nicht zulässig.
a) Doktoranden
Die Stipendiensätze des Instituts für Europäische Geschichte orientieren sich an den Richtlinien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) (zzt. monatlich € 1.000).
Zur Krankenversicherung der Doktoranden-Stipendiaten wird ein Zuschuss gewährt.
b) für Post-Docs Die Stipendien sind mit monatlich € 1.600 dotiert.
2. Familienzulage
Ausländische verheiratete Stipendiaten, die ein Stipendium für mindestens 7 Monate beantragen und deren in der Bundesrepublik anwesende Ehepartner nicht über eigene Einkünfte von mehr als € 400 verfügen, können eine Familienzulage erhalten, falls sie diese mit der Stipendienbewerbung beantragen und der DAAD sie entsprechend gewährt.
Wohnen und Arbeiten im IEG [ ]
Für Stipendiaten und Gastwissenschaftler stehen im Institutsgebäude 21 Zimmer bereit, die als Wohn- und Arbeitsräume eingerichtet sind. Jedes Zimmer hat warmes und kaltes Wasser, ein Telefon und einen Internetanschluss. Bettwäsche und Handtücher werden gestellt. Im Wohnbereich stehen Bäder und Duschen, zwei komplett eingerichtete Küchen sowie Waschmaschine und Wäschetrockner zur Verfügung. Ein Clubraum, Fernseh- und Videoeinrichtung dienen der Entspannung.
Die Miete für ein Wohn- und Arbeitszimmer im Institut beträgt
derzeit für Stipendiaten des IEG monatlich € 160. Sie umfasst alle Nebenkosten wie Heizung,
Strom, Wasser, Reinigung, Bettwäsche und Handtücher sowie die
Telefongrundgebühr. WICHTIG: Leider ist das
Institutsgebäude nicht darauf ausgerichtet, Familien mit Kindern
unterzubringen. Stipendiaten, die ihre Familie mit nach Mainz bringen
möchten, müssen sich daher selbst eine Wohnung in Mainz oder Umgebung
suchen. Das IEG kann leider keinen Wohnraum vermitteln. Das
Stipendienreferat gibt jedoch gerne Hinweise für die Unterkunftssuche.
Das Institut besitzt eine moderne EDV-Anlage, die vom Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz betreut wird. Dies ermöglicht den Zugang zu in- und ausländischen Forschungs- und Bibliotheksnetzen von den Wohn- und Arbeitsräumen aus. Für die Stipendiaten stehen mehrere Institutsrechner zur gemeinsamen Nutzung sowie Netzwerkanschlüsse und WLAN zur Nutzung eigener Rechner zur Verfügung. Darüber hinaus kann den Stipendiaten während ihres Aufenthalts am Institut eine begrenzte Anzahl von Leihrechnern für den persönlichen Gebrauch überlassen werden.
Ansprechpartner [ ]
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