Vom Jüngsten Gericht über den Atomtod bis hin zum anthropogenen Klimawandel: Vorstellungen von der Zukunft als Katastrophe begleiteten unsere Gesellschaft zu allen Zeiten. Bernhard Gißibl und Henning P. Jürgens diskutieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Endzeitvorstellungen früherer Jahrhunderte und den dystopischen Elementen der gegenwärtigen »Menschenzeit« des Anthropozäns. Woher kommt die Lust an der Apokalypse und was ist die soziale Funktion von Endzeit- und Weltgerichtsvorstellungen?
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