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Noso-Politik und die Konstruktion geschlechtsspezifischer Stadträume im halbkolonialen Ägypten

Das Projekt verfolgt die Entwicklung eines neuen öffentlichen Gesundheitsregimes im halbkolonialen Ägypten und argumentiert, dass dieses Gesundheitsregime dazu eingesetzt wurde, um bestimmte Geschlechterpraktiken zu normalisieren und andere als nicht-normativ auszuweisen. Das Projekt untersucht, wie es mit neuen Formen der Hygiene und Krankheitsprävention gelang, Räume und Körper, die als nicht-normativ – schmutzig, unnatürlich oder ungesund – galten, zu überwachen und zu kontrollieren.
Das Projekt gehört zum Teilprojekt »Self-Determination under Occupation. The Formation of Modern Egypt, 1879–1956« am IEG. Als solches ist es Teil des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Verbundprojekts »Die Historizität der Demokratie in der arabischen und muslimischen Welt« (HISDEMAB).