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Monika Barget

Wiss. Mitarbeiterin, Digitale historische Forschung
Raum: 03-06, Diether-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 26975
Fax: +49 6131 39 35326

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Zur Person:

Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Katholischen Theologie in Augsburg (Magistra Artium). 2009–2013 Berufstätigkeit in den Bereichen Content Management, Lektorat, Kundenservice und Redaktion. 2013–2017 Promotionsstudium im Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration« an der Universität Konstanz. 2017–2018 wissenschaftliches Projektmanagement im Centre for Digital Humanities an der Universität Maynooth (Irland). Seit Januar 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin im IEG (Digital Humanities Lab/Digitale Historische Forschung).

Forschungsschwerpunkte:

Aufstände und staatliche Gewalt in der Frühen Neuzeit (v.a. 18. Jahrhundert)
Politische Geschichte des Britischen Empires
Politische Ikonographie der Frühen Neuzeit
Zensur und Nachrichtenüberwachung
Information und Desinformation in europäischen Medien der Frühen Neuzeit

Veröffentlichungen (Auswahl):

Monika Barget. 2021. "Power and Identity“. In Cultural History of Color: Enlightenment, 1650-1800, herausgegeben von Carole Biggam und Kirsten Wolf, 1. Aufl. Bd. 4. The Cultural History Series. London / New York: Bloomsbury Academic. https://www.bloomsbury.com/uk/a-cultural-history-of-color-9781474273732/.
"Hired mobs" – öffentliche Meinung und gesteuerte Menge im frühneuzeitlichen England, in: Jenseits der Ordnung? Zur Mächtigkeit der Vielen in der Frühen Neuzeit, hg. von Jan Behnstedt-Renn, Jan M. Sawilla und Rudolf Schlögl, Berlin: Neofelis, erscheint am 31.5.2019.
(mit Susan Schreibman und Pádraig MacCarron) Sphagnum moss, female agency, and the Irish War Hospital Supply Organisation during the First World War, in: History Ireland, Bd. 26/5, November 2018: https://www.historyireland.com/volume-26/
«Rebelle malgré lui»: récits de réconciliation et de réintégration dans les biographies politiques britanniques du XVIIIe siècle, in: Histoire et Civilisation du Livre : Revue Internationale, Bd. XV, 2018, S. 247-266.
"The agreeable contrast": British caricatures of the 1745 Jacobite Rebellion, in: New Approaches to Religion and the Enlightenment, hg. von Brett McInelly und Paul E. Kerry, London: Fairleigh Dickinson University Press, 2018, S. 291-316.
Stadt, Land und suburbaner Raum als Orte des Widerstands: das britische Empire im 18. Jahrhundert, in: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie (ZAA), 2017, Heft 2, S. 37–54.
Monika Barget, "Doing Digital History with Python I: reading (messy) XML & JSON data," in Digital Humanities Lab, 30/04/2020, https://dhlab.hypotheses.org/1406.
Monika Barget, "Doing Digital History with Python II: creating custom Word Clouds," in Digital Humanities Lab, 26/06/2020, https://dhlab.hypotheses.org/1522.

Digitale Projekte:

»Inside Dublin Castle - The Correspondence of Edward Baker Littlehales, 1808«, digitale Edition mit Studierenden der Universität Maynooth (Irland), betreut von Susan Schreibman und Monika Barget, 2017
Public Humanities Brettspiel »engage!«, erstellt mit Susan Schreibman, Kathleen Fitzpatrick, Sharon M. Leon and Jack Kavanagh an der Universität Maynooth (Irland) 2017, überarbeitet im Rahmen des DH-Praxisprojekts von Isabelle Reiß am IEG Mainz 2019: http://schreibman.eu/engage/
ImgDB (Bilddatenbank der Nachwuchsgruppe "Revolten als Kommunikationsereignisse"), erstellt mit Malte Griesse, David de Boer und Masud Rana an der Universität Konstanz 2013, kontinuierlich überarbeitet mit Alain Hugon, Stéphane Haffemayer und Tiphaine Gaumy bis September 2018, Bereitstellung der Rohdaten 2020: https://github.com/MonikaBarget/ImgDB
Women’s agency and networks in Ireland (1915-1923), erstellt mit Susan Schreibman seit 2018: https://monikabarget.github.io/FeministDH/
Digital History with Python, erstellt seit 2019: https://github.com/MonikaBarget/DigitalHistory





Forschungsprojekte:

Am Rande Europas? Grenzwahrnehmung und Mobilität in deutschen Inseldarstellungen (1648–ca. 1763)

Ziel des Projektes ist es, die Wahrnehmung vermeintlich marginalisierter europäischer Inselregionen in deutschen Quellen zwischen ca. 1650 und 1750 zu untersuchen und daraus Konzepte des idealen Territorialstaats, der kulturellen Isolation, oder gesamteuropäischer Identität abzuleiten, die über politische und kulturelle Grenzen hinweg zirkulierten.

Digitale Kartenwerkstatt Altes Reich (DigiKAR)

In Kooperation mit dem IfL Leipzig, dem IOS Regensburg, der JGU Mainz und der EHESS Paris
Das Kooperationsprojekt entwickelt und erprobt Konzepte der Sammlung, Modellierung und Visualisierung von ortsbezogenen historischen Informationen aus dem frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich (deutscher Nation). Es leistet damit sowohl einen Beitrag zur geschichtswissenschaftlichen Erforschung des Alten Reichs als Raum geteilter und überlappender Herrschaft als auch zur Weiterentwicklung der digitalen Analyse und Visualisierung historischer Daten mit zeitlich-räumlichen Eigenschaften. Bewegungen von Personen, Dingen und Ideen werden nicht nur als physische Mobilitätspotentiale in komplexen Räumen untersucht und visualisiert, sondern auch hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zu verschiedenartigen, teils konkurrierenden, Sozial-, Rechts- und Herrschaftsräumen des Reichsverbands.