• de
  • en

Marianne Dhenin

Wiss. Mitarbeiterin, Projekt HISDEMAB (The Historicity of Demoracy in the Arab and Muslim World)
Raum: DvI 04-07
Tel: +49 6131 39 2292 8
Fax: +49 6131 39 210 50

E-Mail


Zur Person:

Marianne Dhenin schloss ihr Grundstudium in Politik und Wirtschaft in den Vereinigten Staaten ab. Sie erwarb ihren Master-Abschluss in Recht und Justiz der Menschenrechte sowie ein Diplom in Nahost-Studien an der American University in Kairo.

Forschungsschwerpunkte:

Kolonialismus
Queer- und Geschlechterstudien
Medizinische Geisteswissenschaften
Sozio-rechtliche Geschichte
Moderne Geschichte des Nahen Ostens

Forschungsprojekte:

Noso-Politik und die Konstruktion geschlechtsspezifischer Stadträume im halbkolonialen Ägypten

Das Projekt verfolgt die Entwicklung eines neuen öffentlichen Gesundheitsregimes im halbkolonialen Ägypten und fragt danach, wie dieses Gesundheitsregime dazu eingesetzt wurde, um bestimmte Geschlechterpraktiken zu normalisieren und andere als nicht-normativ auszuweisen. Das Projekt gehört zum IEG-Teilprojekt »Self-Determination under Occupation? The Formation of Modern Egypt (1879–1956)« des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Verbundprojektes »The Historicity of Democracy in the Arab and Muslim World« (HISDEMAB).

Selbstbestimmung unter der Besatzung? Die Formierung des modernen Ägypten (1879–1956)

Ägypten als international verflochtener Teil des britischen Empires, der arabischen Welt, der islamischen Reformbewegung und des (post-)osmanischen Raumes war Anfang des 20. Jahrhunderts ein Treffpunkt sowohl mobiler Akteure als auch global zirkulierender Konzepte. Das im Leibniz-Kooperationsprojekt HISDEMAB angesiedelte IEG-Projekt untersucht vor diesem Hintergrund, wie globale Konzepte der Gesundheits- und Nationalisierungspolitik in lokale Kontexte umgesetzt wurden, wobei unterschiedlich mobile Akteure ihre Zugehörigkeit zur Moderne, aber auch zu ihrem lokalen Kontext neu verhandelten.