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Dr. Anne Friedrichs

Wiss. Mitarbeiterin, Abteilung für Universalgeschichte
Raum: 02 305
Tel: +49 6131-39 39415
Fax: +49 6131 39 35326

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Zur Person:

* 1979 in Neuss, seit 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte. Studium der Kulturwissenschaften sowie der Mittleren und Neueren Geschichte an der Universität Leipzig, ferner zeitweise der Politikwissenschaft sowie Stadt- und Raumplanung an der Université Lumière Lyon 2 und am Institut d’études politiques in Lyon. Nach Forschungsaufenthalten an der Universität Cambridge und am Institut d'histoire moderne et contemporaine in Paris Dr. phil. 2010 mit einer Dissertationsschrift über die akademische Geschichtsschreibung in Großbritannien und Frankreich und deren Verhältnis zum Wandel der imperialen Nationalstaaten von 1919 bis 1968. Das Buchmanuskript wurde mit dem Johannes-Zilkens-Promotionspreis 2012 der Studienstiftung des deutschen Volkes ausgezeichnet. Nach Tätigkeit in der Hochschulleitung der Leuphana Universität Lüneburg und Aufenthalten am Deutschen Historischen Institut in Warschau und in Paris (2010-2015) Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld (2015–2018) und der Justus-Liebig-Universität Gießen (2017/18).

Forschungsschwerpunkte:

Relationale Geschichte Europas in globalen und lokalen Zusammenhängen (19. und 20. Jahrhundert)
Geschichte der Migrationen, Mobilitäten und kulturellen Verflechtungen
Historiographie-, Wissenschafts- und Wissensgeschichte
Mikrogeschichte

Mitgliedschaften (Auswahl):

Junges Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Veröffentlichungen (Auswahl):

Hg. des Themenhefts »Migration, Mobilität und Sesshaftigkeit«, Geschichte und Gesellschaft 44 (2018), H. 2.
Das transatlantische Migrationssystem und ein Bergmann in Westfalen – oder: Wie schreibt man eine relationale Migrationsgeschichte?, in: Migration. Gesellschaftliches Zusammenleben im Wandel, hg. v. Anne Friedrichs u.a., Paderborn: Schöningh 2018, S. 175 –196.
A Site of Shifting Boundaries: Fostering and Limiting Mobility in the Ruhr Valley (1860–1910), in: Journal of Borderlands Studies; online first (12.6.2017).
Zwischen Nationalisierung und Universalisierung: Die britische und die französische Geschichtswissenschaft im Vergleich (1919–1939), in: Historische Zeitschrift 304 (2017), H. 1, S. 90–122.
Das Empire als Aufgabe des Historikers: Historiographie in imperialen Nationalstaaten. Großbritannien und Frankreich 1919–1968, Frankfurt a. M.: Campus 2011. (Ausgezeichnet mit dem Johannes Zilkens-Promotionspreis 2012 der Studienstiftung des deutschen Volkes).

Forschungsprojekte:

Migration und Vergesellschaftung jenseits des nationalen Paradigmas. Eine relationale Geschichte der Ruhrpolen, 1860–1950

Anne Friedrichs befasst sich in ihrem Projekt mit dem Ruhrgebiet von 1860 bis 1950 als Region verdichteter europäischer Kontakte und Mobilität.