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Dr. Jaap Geraerts

Wiss. Mitarbeiter, Digitale historische Forschung
Raum: 03-06, Diether-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 26978
Fax: +49 6131 39 21050

E-Mail


Zur Person:

Studium der Geschichte und Wirtschaftsinformatik in Utrecht. 2010 Magister Artium in Utrecht. 2010–2015 Promotionsstudium an der University College London (UCL). 2013-4 Research Assistant am Centre for Editing Lives and Letters (UCL). 2014-9 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre for Editing Lives and Letters (UCL). Seit Februar 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEG (Digital Humanities Lab/Digitale Historische Forschung).

Forschungsschwerpunkte:

Konfessionelle Koexistenz im frühneuzeitlichen Europa
Geschichte des Katholizismus in der Frühen Neuzeit
Geschichte des Adels in der Frühen Neuzeit
Geschichte der Lesepraktiken

Veröffentlichungen (Auswahl):

Competing sacred spaces in the Dutch Republic: confessional integration and segregation, European History Quarterly 51:1 (2021), 7–44.
Caught between canon and secular law: Catholic marriage practices in the Dutch Golden Age, Archiv für Reformationsgeschichte 111 (2020), 246–88.
Patrons of the Old Faith. The Catholic Nobility in Utrecht and Guelders, c.1580–1702, Leiden 2018. Publikation Website
The archaeology of reading in early modern Europe, 2019. Digitales Projekt
Contested rights: clerical and lay authority in the Holland Mission, in: Early Modern Low Countries, vol. 2/2, December 2018, S. 198–25. Open Access


Forschungsprojekte:

»Staatskatholieken en Roomskatholieken«: Die katholischen Laien und das Schisma in der katholischen Kirche in der Niederländischen Republik (um 1650–ca. 1750)

Das Projekt konzentriert sich auf Prozesse der Fragmentierung und Pluralisierung am Beispiel des Schismas in der katholischen Kirche der Niederlande. Es untersucht die Entscheidungen katholischer Laien für eine der beiden konkurrierenden Kirchen und setzt lokale Muster der intrakatholischen Konfessionszugehörigkeit mit der generellen Entwicklung des Schismas in Beziehung. 

Fälschungen X Netzwerke

Kunstfälschungen stellen nicht erst seit dem aufsehenerregenden Fall um Wolfgang Beltracchi eine Herausforderung für den Kunstbetrieb und seine sammelnden und bewahrenden Institutionen dar. Ab Ende des 19. Jahrhunderts erschien die Zeitschrift »Mittheilungen des Museen-Verbandes – als Manuscript für die Mitglieder gedruckt und ausgegeben«, die aktuelle Vorkommnisse und Erkenntnisse rund um aufgetauchte Fälschungen und Verdachtsfälle publizierte.

Priesterbibliotheken in der niederländischen Republik

Das Pilotprojekt will die bibliographischen Informationen in den Inventaren von zwei Priesterbibliotheken der Niederländischen Republik des 18. Jahrhunderts erfassen. Die wissenschaftliche Bedeutung solcher Bibliotheken ist bekannt: Sie zeigen, was katholische Priester, die in der holländischen Mission dienten, lasen oder zumindest für nützlich hielten. Darüber hinaus sagen diese Bibliotheken mehr über die niederländische katholische Spiritualität der frühen Neuzeit aus.

ReIReS – Research Infrastructure on Religious Studies

Das IEG war als Kooperationspartner an dem vom Forschungsprogramm Horizon 2020 finanzierten Projekt »Research Infrastructure on Religious Studies« (ReIReS) beteiligt. ReIReS, 2018 - 2021, beförderte die Schaffung einer paneuropäischen Forschungsinfrastruktur für religionsbezogene Wissenschaften.