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Dr. Markus Müller

Wiss. Mitarbeiter, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte
Raum: 03 306
Tel: +49 06131 39 20457
Fax: +49 6131 39 30153

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Zur Person:

Geboren 1980 in Nürtingen. Studium der Katholischen Theologie und Erziehungswissenschaft in Tübingen (2000–2006) und Salamanca (2004/2005). 2006 Diplom in Katholischer Theologie. 2012 Promotion im Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte in Tübingen.
2006–2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Religionspädagogik als Wissenschaft 1930–1975. Rekonstruktion in (konfessionell-)vergleichender Perspektive« in Tübingen. 2010–2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Kirchengeschichte des Fachbereichs Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt a.M. 2012–2014 Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs 1728 »Theologie als Wissenschaft«. 2014–2018 Assistent in der Abteilung Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEG.

Forschungsschwerpunkte:

Kirchen-, Theologie- und Bildungsgeschichte im Europa des 16. und 20. Jahrhunderts.
Geschichte der katholischen Pädagogik und Religionspädagogik/Katechetik des 20. Jahrhunderts.
Predigt, Schriftauslegung und Zensur im 16. Jahrhundert.
»Vermittlungstheologie« des 16. Jahrhunderts.
Digital Humanities-Werkzeuge zur Auswertung historischer Quellen.

Veröffentlichungen (Auswahl):

Schweitzer, Friedrich/Simojoki, Henrik/Moschner, Sara/Müller, Markus: Religionspädagogik als Wissenschaft. Transformationen der Disziplin im Spiegel ihrer Zeitschriften (Religionspädagogik in pluraler Gesellschaft 15), Freiburg i.Br./Gütersloh 2010, S. 404
Müller, Markus: Das Deutsche Institut für wissenschaftliche Pädagogik 1922–1980. Von der katholischen Pädagogik zur Pädagogik von Katholiken (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen 126), Paderborn u.a. 2014, S. 698
Müller, Markus: Schon Kinder dürfen mitopfern. Sakramentenkatechese zwischen 1930 und 1960, in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 32 (2013), S. 211–233.
Müller, Markus: Von der »Operation Munich« zum »catechetical Sputnik«. Katholische Religionspädagogik der 1950er Jahre zwischen Re-education und Weltmission, in: Käbisch, David/Wischmeyer, Johannes (Hg.): Transnationale Dimensionen religiöser Bildung in der Moderne (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 122), Göttingen 2018, S. 271–293.
Müller, Markus: Der Mainzer Domprediger Johann Wild OFM (1495–1554) in der transnationalen Dynamik entstehender Konfessionen, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 70 (2018), S. 167–188.

Forschungsprojekte:

Multiple konfessionelle Zugehörigkeiten? Rezeption und Zensur des Mainzer Dompredigers Johann Wild OFM (1495–1554)

In seinem Projekt rekonstruiert Markus Müller die »Vermittlungstheologie« Johann Wilds und untersucht sowohl die Zensur und Expurgation seiner Werke in Frankreich, Spanien und Italien als auch die positive Rezeption in den verschiedenen Konfessionen. Aus dem Vergleich der disparaten Urteile über Wild ergeben sich neue Einsichten darüber, wo die Grenzlinien konfessioneller Zugehörigkeit entstanden und wie sie gezogen wurden.