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Anna Katharina Pieper M.A.

Assoziierte Wissenschaftlerin, Abteilung für Universalgeschichte

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Zur Person:

2007–2011 Bachelorstudium der Europäischen Kulturgeschichte, Englischen Literaturwissenschaft, Gesellschaftswissenschaften und Kunstgeschichte in Augsburg und Florenz. 2011–2014 Masterstudium der Kulturgeschichte und Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft in Jena. 2015–2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEG, redaktionelle Mitarbeit beim »Online Atlas on the History of Humanitarianism and Human Rights« und der Website der »Global Humanitarianism Research Academy«. 2017–2018 Christine De Pizan-Mentoring Programm der Johannes Gutenberg-Universität. Stipendiatin des Deutschen Historischen Institutes in Rom (2017), des Deutschen Studienzentrums in Venedig (2019) und der Forschungsbibliothek Gotha (2019).

Forschungsschwerpunkte:

Italienische Kolonialgeschichte
Risorgimento
Deutsche Reisen und Reiseberichte des 19. Jahrhunderts

Forschungsprojekte:

Eine Annäherung zwischen Katholizismus und Liberalismus im imperialen Kontext? Die Nationalkonservativen und Italiens liberale Kolonialpolitik (1878–1912)

Anna Katharina Pieper untersucht in ihrem Dissertationsprojekt inwiefern die italienische Kolonialfrage als Maßstab für den Grad der Spaltung zwischen katholischen Gruppierungen fungieren kann und ob die Überlappung staatlicher und kirchlicher Sphären im imperialen Kontext, wie sie an der Verwicklung des Nationalen Vereins zur Unterstützung der katholischen italienischen Missionare in den Boxerkriegen in China (1899-1901) sichtbar wird, die Nationalisierung des italienischen  Katholizismus antizipierte.