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Anna Katharina Pieper M.A.

Wiss. Mitarbeiterin, Abteilung für Universalgeschichte
Raum: 03-08, Diether-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 39476
Fax: +49 6131 39 35326

E-Mail


Zur Person:

2007-2011 Bachelorstudium der Europäischen Kulturgeschichte, Englischen Literaturwissenschaft, Gesellschaftswissenschaften und Kunstgeschichte in Augsburg und Florenz. 2011-2014 Masterstudium der Kulturgeschichte und Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft in Jena. Seit Oktober 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEG. Redaktionelle Mitarbeit beim »Online Atlas on the History of Humanitarianism and Human Rights« und der Website der »Global Humanitarianism Research Academy«. 2017-2018 Christine De Pizan-Mentoring Programm der Johannes Gutenberg-Universität.

Forschungsschwerpunkte:

Italienische Kolonialgeschichte
Risorgimento
Deutsche Reisen und Reiseberichte des 19. Jahrhunderts

Mitgliedschaften:

Interdisziplinärer Arbeitskreis Italien
Arbeitsgemeinschaft für die Neueste Geschichte Italiens

Forschungsprojekte:

Annäherung zwischen Kirche und Staat im imperialen Kontext? Katholizismus und Kolonialpolitik im liberalen Italien (1878–1912)

Katharina Pieper geht in ihrem Forschungsprojekt der Frage nach, ob der imperiale Kontext eine allmähliche Annäherung zwischen Liberalismus und politischem Katholizismus in Italien ermöglichte, lange bevor dies auf innenpolitischer Ebene möglich war und es zu den Lateranverträgen (1929) kam. Nach der Nationalstaatsgründung (1861) rang Italien nicht nur außenpolitisch um einen Platz unter den etablierten Kolonialmächten, sondern auch um innenpolitische Anerkennung. Insbesondere im Zusammenhang mit der Römischen Frage hatte sich in Italien ein starkes katholisch-politisches Milieu herausgebildet, dessen Angehörige sehr unterschiedliche Positionen bezüglich des neu gegründeten Staates und seiner Expansionspolitik vertraten.