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Christina Wirth

Wiss. Mitarbeiterin, Abteilung für Universalgeschichte, SFB-Teilprojekt Von den ›Displaced Persons‹ zum Flüchtling
Raum: 02 305
Tel: +49 6131 39 39364

E-Mail


Zur Person:

Seit 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte. Studium der Geschichtswissenschaften und Deutschen Philologie auf Lehramt für Gymnasien an der Georg-August-Universität Göttingen und der Hebrew University in Jerusalem. Studentische Hilfskraft für das Mittelhochdeutsche Wörterbuch, die Arolsen Archives und den Lehrstuhl für Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft bei Prof. Stefan Haas. 2021 Master of Education mit einer Masterarbeit über Narrativität und nationalsozialistische Täter:innenschaft. Nach dem Studium wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Landesarchiv Sachsen-Anhalt im Projekt »Jüdisches Leben als Baustein ganzheitlicher Bildung. Quellen zur jüdischen Geschichte in Sachsen-Anhalt«. Seit 1. Oktober 2021 mit ihrem Dissertationsvorhaben wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt »Rechtlich-bürokratische Humandifferenzierung in der Nachkriegszeit. Von den ›Displaced Persons‹ zum ›Flüchtling‹« im Sonderforschungsbereich 1482 »Humandifferenzierung«.

Forschungsschwerpunkte:

Geschichte der Migration
Jüdische Geschichte
Holocaust Studies
Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
Fachdidaktik Geschichte (Sprachsensibilität, bilingualer Sachfachunterricht)
Pädagogik (Interkulturalität und Mehrsprachigkeit, Inklusiver Unterricht)

Veröffentlichungen:

Christina Wirth: בבית בסקסוניה-אנהאלט. Zu Hause in Sachsen-Anhalt, Jüdinnen und Juden zwischen Verfolgung, Selbstbehauptung und Anerkennung, Heft 7 der Reihe QuellenNAH, Hg. von Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Magdeburg 2022, online unter: https://sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/LHA/Bibliothek_LHA/05._Online-Angebote/Quellennah/Heft_07/aslo_qn--heft_07.pdf.
Ein fachdidaktischer Blick auf gedenkstättenpädagogisches Unterrichtsmaterial, in: Gedenkstättenrundbrief, Gedenkstättenrundbrief Nr. 202 (Juni 2021), S. 44-52.
Christina Wirth/Esther Junghans/Corinna Link: „die letzte Lebensspur der verlorenen Liebsten“ – Erinnern an Einzelschicksale der Massenvernichtung, in: Geschichte Lernen, 206, 2022, S. 60 – 64, online unter: „die letzte Lebensspur der verlorenen Liebsten“ – Erinnern an Einzelschicksale der Massenvernichtung (friedrich-verlag.de)
Riccarda Henkel/Christina Wirth: Jüdisches Leben als Baustein ganzheitlicher Bildung, in: Archive in Sachsen-Anhalt 2021, S. 73 – 75, online unter: magazin_211207a_mail.pdf (sachsen-anhalt.de)

Forschungsprojekte:

Rechtlich-bürokratische Humandifferenzierung in der Nachkriegszeit. Von den »Displaced Persons« zum »Flüchtling«

Das Teilprojekt im SFB 1482 »Humandifferenzierung« untersucht die Bedeutung der rechtlich-bürokratischen Unterscheidungspraktiken für die Herstellung und Etablierung globaler Personenkategorien am Fall der Geschichte des »Flüchtlings«. Die Hypothese lautet, dass internationale Akteure in Reaktion auf die mehrdeutige Zugehörigkeit von Menschen im Transit die situationsbezogene Kategorie »Displaced Persons« zwischen 1944 und 1951 erweiterten und letztlich aufgaben.