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Veranstaltungen

15.05.2019 20:30 Uhr

Film »Die andere Seite der Hoffnung« von Aki Kaurismäki
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Zweiter Termin der Filmreihe zum Themenjahr der Mainzer Wissenschaftsallianz 2019 »Mensch und Mobilität«
Einführung: Dr. Manfred Sing, Wissenschaftler IEG Mainz
Ort: CinéMayence, Institut Français, Schillerstr. 11, 55116 Mainz



»Mobilität und Zugehörigkeit« – Filmreihe des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte

Anlässlich des Themenjahrs der Mainzer Wissenschaftsallianz 2019 »Mensch und Mobilität « lädt der Forschungsbereichs 3 »Mobilität und Zugehörigkeit« des IEG Mainz zu drei thematischen Abenden mit Filmvorführung und Kurzvorstellungen ein. In den Filmen, die gezeigt werden, verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart: »Transit« erzählt von einer Flucht aus NS-Deutschland, die in das heutige Marseille versetzt wird. Eine utopische Schicksalsgemeinschaft vereint einen syrischen Flüchtling und einen finnischen Handelsvertreter in »Die andere Seite der Hoffnung«. Und in »También la lluvia (Und dann der Regen)« will der junge Regisseur Sebastián einen Film über Christoph Columbus in Bolivien drehen, wird dabei aber selbst in den gegenwärtigen Konflikt um die Trinkwasserversorgung hineingezogen.

Ort: CinéMayence, Institut Français Mainz Schillerstr. 11.
Zeit: 8., 15., u. 22. Mai 2019, jeweils 20.30 Uhr

»Die andere Seite der Hoffnung« von Aki Kaurismäki
Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki, wo er Asyl beantragen möchte. Wikström, ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten, verlässt seine Frau, gibt seinen Job auf und kauft ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in Helsinki. Und trifft dort auf den inzwischen illegal in Finnland lebenden Khaled. Er stellt ihn als Putzkraft und Tellerwäscher an, aber das Leben meint es nicht lange gut mit ihnen. Kaurismäki bricht mit der europäischen Blickweise, Flüchtlinge als Opfer oder Eindringlinge zu sehen. So entsteht ein »wunderbarer Film« (DeutschlandRadio Kultur) über die menschlichen Schicksale in der Welt, in der wir heute leben. 

Foto:Pressefoto Berlinale 2017, © Dirk Michael Deckbar/Berlinale 2017