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Veranstaltungen

10.02.2022 18:00 Uhr

Digitaler Diskussionsabend: »Reden wir über Europa!« – Religion im Unterricht? Europäische Pfade in der Schulbildung
In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe »Reden wir über Europa!« des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (IEG) und der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Kooperation mit dem Institut français Mainz diskutieren Expert:innen die aktuelle Streitfrage, ob und wie Religionsunterricht in der Schule stattfinden sollte: Sollte es generell bekenntnisorientierten Religionsunterricht oder konfessions- bzw. religionsübergreifende Religionskunde geben? Der Diskussionsabend ist zudem Teil des Veranstaltungsprogramms des Jubiläums »75 Jahre Rheinland-Pfalz«. Beleuchtet wird auch die historische Dimension seit der Gründung des Landes Rheinland-Pfalz, wie die Abstimmung über Bekenntnisschulen und der »Schulstreit« 1947–1953 mit den Konflikten zwischen katholischer Kirche, Parteien und der laizistischen Besatzungsmacht Frankreich. Das französische Konzept der ›laïcité‹ birgt auch heute noch Konfliktpotenzial: Zum einen wird es von extremen Gruppen instrumentalisiert, zum anderen, wie im Fall des ermordeten Lehrers Samuel Paty, durch religiöse Fanatiker infrage gestellt. Es moderiert Prof. Dr. Irene Dingel, Direktorin des IEG. Es diskutieren: Prof. Dr. Hanna Roose, Lehrstuhl für Praktische Theologie / Religionspädagogik, Evangelisch-Theologische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Michael Droege, Lehrstuhl für Öffentliches Recht: Verwaltungsrecht. Religionsverfassungsrecht und Kirchenrecht sowie Steuerrecht, Juristische Fakultät, Eberhard Karls Universität Tübingen Prof. Dr. Matthieu Arnold, Professor für Geschichte des Christentums der Moderne und der Gegenwart, Fakultät für evangelische Theologie, Universität Strasbourg Es moderiert: Prof. Dr. Irene Dingel, Direktorin des IEG, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte Plattform: GoToMeeting Anmeldung unter: anmeldung@politische-bildung-rlp.de und info@ieg-mainz.de Nach der Anmeldung erhalten die TeilnehmerInnen die Zugangsdaten per E-Mail.

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