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PD Dr. Gregor Feindt

Assoziierter Wissenschaftler


Zeit am IEG: 2014-2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit August 2025 assoziierter Wissenschaftler.

Gregor Feindt studierte Osteuropäische und Neuere Geschichte und Slavistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und im Rahmen eines Stipendiums der Studienstiftung des deutschen Volkes Geschichte an der Jagiellonen-Universität Krakau. Er wurde 2013 mit einer Dissertation zum politischen Denken im ostmitteleuropäischen Samizdat an der Universität Bonn promoviert. Seine Arbeit wurde mit dem Fritz Theodor Epstein-Preis 2014 des Verbands der Osteuropahistorikerinnen und –historiker und dem Johannes-Zilkens-Promotionspreis 2015 der Studienstiftung des deutschen Volkes ausgezeichnet. Im akademischen Jahr 2015/2016 vertrat Gregor Feindt die Juniorprofessur für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas mit Schwerpunkt Polen an der Universität Bremen.
Seit November 2021 ist er  assoziiertes Mitglied im SFB 1482 Humandifferenzierung
2024 habilitierte er sich mit der Arbeit „Baťas Menschen. Rationalisierung, social engineering und Differenzierung in der tschechoslowakischen Unternehmensstadt Zlín, 1918–1948“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

  • Transnationale Geschichte Ostmitteleuropas im 20. Jahrhundert
  • Kulturgeschichte des Umgangs mit den Folgen von Massengewalt und Völkermord
  • Kultur- und Sozialgeschichte des social engineering
  • Europäische Erinnerung und Diskurse der europäischen Des/integration
  • Ideen und Praktiken gesellschaftlicher Differenzierung (Humandifferenzierung)

  • Shades of Blue. Claiming Europe in the Age of Disintegration, gemeinsam mit Félix Krawatzek, Friedemann Pestel und Rieke Trimçev, Ithaca, NY: Cornell University Press, 2025
  • From Zlín to the World: Transfer, Emigration and Personal Agency of Jewish Employees of the Bat’a shoe company, 1938-1940, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts/Simon Dubnow Institute Yearbook 18 (2019 [2022]), S. 27–52, https://doi.org/10.13109/9783666370991.113
  • Making and Unmaking Socialist Modernities. Seven Interventions into the Writing of Contemporary History on Central and Eastern Europe, in: European History Yearbook 19 (2018), S. 133–154, https://doi.org/10.1515/9783110581508-008
  • Auf der Suche nach politischer Gemeinschaft. Oppositionelles Denken zur Nation im ostmitteleuropäischen Samizdat: 1976–1992 (Ordnungssysteme 47), Berlin/Bosten: de Gruyter Oldenbourg 2015

Jahrbuch für Europäische Geschichte / European History Yearbook 21 (2020)

Jahrbuch für Europäische Geschichte / European History Yearbook, 21: Cultural Sovereignty beyond the Modern State
Gregor Feindt (Hg.)Bernhard Gißibl (Hg.)Johannes Paulmann (Hg.)
Berlin: de Gruyter,2021
ISBN: 978-3-11-067905-2
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Sport under Unexpected Circumstances

Violence, Discipline, and Leisure in Penal and Internment Camps
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Mainz: Beihefte, 119: Abt. Universalgeschichte
Gregor Feindt (Hg.)Anke Hilbrenner (Hg.)Dittmar Dahlmann (Hg.)
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht,2018
ISBN: 978-3-525-31052-6
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Kulturelle Souveränität

Politische Deutungs- und Handlungsmacht jenseits des Staates im 20. Jahrhundert
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Mainz: Beihefte, 112: Abt. Universalgeschichte
Gregor Feindt (Hg.)Bernhard Gißibl (Hg.)Johannes Paulmann (Hg.)
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht,2017
ISBN: 978-3-525-10150-6
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Laufend
Sep. 2021 - Aug. 2029
GesellschaftReligion

IEG-Aktivitäten im Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“

Der Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit" fragt nach der Bedeutung der Vergangenheit für Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart. In interdisziplinären Perspektiven untersucht der Forschungsverbund, wie mit der Vergangenheit verbundene Werte hergestellt und vermittelt werden. Die Förderung läuft von 2021 bis 2029.
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Abgeschlossen
2014 - 2024
Gesellschaft

„Neue Menschen“ schaffen und werden. Rationalisierung, Subjektivierung und Materialität in Bat’as Industriestadt Zlín (1920–1950)

"Neue Menschen" schaffen und werden untersuchte die Geschichte von Sozialexperimenten im Industriekapitalismus. Das tschechoslowakische Schuhunternehmen Baťa hat in Zlín billige Schuhe produziert und die dabei entwickelten Rationalisierungslogiken auf die Vorstellung von leistungsfähigen Menschen übertragen, die als zwangsläufig und unverfügbar kommuniziert wurde.
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