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Dr. Christophe Schellekens

Wiss. Mitarbeiter, Projekt RETOPEA
Raum: 04-07, Dieter-von-Isenburg-Str. 9-11, 55116 Mainz (Besucheranschrift)
Tel: +49 6131 39 394 18
Fax: +49 6131 39 35326

E-Mail


Zur Person:

Christophe Schellekens wurde an der Universität Antwerpen zum Historiker ausgebildet (MA 2009) und absolvierte einen zusätzlichen interdisziplinären Abschluss in Mittelalter- und Renaissanceforschung an der KU Leuven (MA 2011). Er promovierte am Europäischen Hochschulinstitut im Fachbereich Geschichte und Zivilisation, wo er von 2013 bis 2018 als Forscher tätig war.
Seine Dissertation konzentriert sich auf die Rolle der Heimatstadt und des sozialen Hintergrunds in kommerziellen Netzwerken im frühneuzeitlichen Europa (Fall der florentinischen Handelsgemeinschaft in Antwerpen, ca. 1500-1585). Die Dissertation, betreut von Luca Mola und Regina Grafe, wurde im Dezember 2018 erfolgreich verteidigt.
Neben der Forschung arbeitete er zwei Jahre (2011-2013) als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Frühneuzeitgeschichte an der KU Leuven (Belgien). Während seiner Zeit bei EUI lehrte er als Gastdozent in Belgien und am EUI. Im akademischen Jahr 2016-2017 war er Tutor für das Zotero Research Management Softwarepaket am EUI.
Seit Mai 2018 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEG im Rahmen des Horizont-2020-Projekts RETOPEA.

Forschungsschwerpunkte:

Erstellung eines Korpus von Friedensverträgen der frühen Neuzeit und Untersuchung der Regelungen der Toleranz, mit einem Schwerpunkt auf den Niederlanden und Frankreich
Interdisziplinäre Dialoge.
Kaufmannsgemeinschaften und Fernhandel

Veröffentlichungen:

»The Antwerp joyous entry of 1549. The Florentine-Genoese conflict as a window on the role of a trading nation in political cultural transfers«, Incontri. Rivista Europea di Studi Italiani, 30, 2, 2015, (peer reviewed) (Open Access, online available at http://www.rivista-incontri.nl/articles/abstract/10136/)
»De Antwerpse republiek en de ontwikkelingen in de nieuwsproductie tijdens de Opstand (1576-1585)«, Handelingen van de Koninklijke Zuidnederlandse Maatschappij, 2012, 79-95 (peer reviewed)
»De as Brussel-Wenen 1900: De wederzijdse receptie van de Brusselse en Weense avant-garde in vier tijdschriften«, Tijdschrift voor tijdschriftstudies, 30, 2011, 136-145 (peer reviewed) (Open Access, online available at http://www.tijdschriftstudies.nl/index.php/TS/article/viewFile/34/36)
»Born in the USA: de Italiaanse Renaissance«, blog for cultuurgeschiedenis.be (17 November 2014)
»Waarom een tijdmachine pas waardevol is als er ook historici aan de knoppen zitten«, opiniebijdrage op knack.be (6 july 2017)

Forschungsprojekte:

Religious Toleration and Peace (RETOPEA)

Die heutigen Narrative über Europa sind oft durch widersprüchliche Ansichten über die Beziehung zwischen Religion und Gesellschaft gekennzeichnet. Die historischen Dimensionen dieser Narrative wurden jedoch in der soziologischen Forschung oft vernachlässigt, und gleichzeitig werden die Stimmen religiöser Menschen in den rechtlichen und politischen Diskursen kaum gehört. Das RETOPEA-Projekt wird sowohl Forschungs- als auch Innovationsaktivitäten durchführen, um dieser Herausforderung zu begegnen.