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Vortrag von Aleida Assmann


Das Forschungsprojekt »Wissen der Welt – Erbe der Menschheit: Die Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO« des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte und der Leibniz Forschungsverbund »Historische Authentizität« freuen sich, folgenden öffentlichen Abendvortrag anzukündigen:

Prof. Dr. Aleida Assmann
»The Concept of Cultural Heritage – Its History and its Challenges«
Donnerstag, 19. Januar 2017, 18:30 Uhr
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz (Konferenzraum)
Englischsprachig, Eintritt frei

In ihrem englischsprachigen Vortrag beleuchtet die Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann das Konzept des kulturellen Erbes, das sich in den letzten Jahren wachsender Popularität erfreut, im Hinblick auf Fragen von Authentizität und aus der Perspektive der Gedächtnisforschung.

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und eine der renommiertesten deutschen Kulturwissenschaftlerinnen, die insbesondere durch ihre Arbeiten zum kulturellen Gedächtnis internationale Bekanntheit erlangt hat. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. die kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung sowie die deutsche Erinnerungsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Ägyptologen Jan Assmann, prägte sie den Begriff des »Kulturellen Gedächtnisses«, der zu einem Leitbegriff der Kulturwissenschaften wurde. Aleida Assmann war 2015 gemeinsam mit ihrem Mann Inhaberin der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur in Mainz.