Christina Wirth M.Ed.
Assoziierte Wissenschaftlerin, SFB-Teilprojekt Von den "Displaced Persons" zum "Flüchtling"
Studium der Geschichtswissenschaften und Deutschen Philologie auf Lehramt für Gymnasien an der Georg-August-Universität Göttingen und der Hebrew University in Jerusalem. 2021 Master of Education mit Auszeichnung und einer Masterarbeit über Narrativität und nationalsozialistische Täter:innenschaft.
2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Landesarchiv Sachsen-Anhalt im Projekt „Jüdisches Leben als Baustein ganzheitlicher Bildung. Quellen zur jüdischen Geschichte in Sachsen-Anhalt“.
2021-2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt „Rechtlich-bürokratische Humandifferenzierung in der Nachkriegszeit. Von den ‚Displaced Persons‘ zum ‚Flüchtling'“ im Sonderforschungsbereich 1482 „Humandifferenzierung“. Im akademischen Jahr 2023/2024 Robert J. Katz Research Fellow in Antisemitism Studies bei der USC Shoah Foundation in Los Angeles.
- Jüdische Geschichte
- Holocaust Studies
- Geschichte der Migration
- Fachdidaktik Geschichte
- Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
- Christina Wirth: Die Befreiung und Kategorisierung jüdischer Frauen in Kaunitz (Westfalen) ab 1945. Ein Fallbeispiel für Differenzierungsprozesse in der Nachkriegszeit. Westfalen/Lippe – historisch, 14. August 2024, https://doi.org/10.58079/126a2
- Christina Wirth: בבית בסקסוניה-אנהאלט. Zu Hause in Sachsen-Anhalt, Jüdinnen und Juden zwischen Verfolgung, Selbstbehauptung und Anerkennung, Magdeburg 2022 (QuellenNAH 7), https://lha.sachsen-anhalt.de/onlineangebote/quellennah/uebersicht
- Christina Wirth / Riccarda Henkel: Die Familie Elbthal: Akteur:innen der Jüdischen Gemeinde Magdeburg im 19. Jahrhundert, in: Edith Schriefl, Anton Hieke (Hg.): Gute Orte – Jüdische Grabstätten in Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) 2022 (Kleine Hefte zur Landesgeschichte 1), S. 50-60
- Christina Wirth / Esther Junghans / Corinna Link: „die letzte Lebensspur der verlorenen Liebsten“ – Erinnern an Einzelschicksale der Massenvernichtung, in: Geschichte Lernen, 206, 2022, S. 60 – 64