Nach dem Scheitern der Revolution von 1848/49 emigrierten zahlreiche Beteiligte in die USA. Wie gestaltete sich ihr Leben nach der Auswanderung – und welche Rolle spielte dabei die Familie?
In der aktuellen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“, dem Podcast des Wissenschaftsportals der Gerda Henkel Stiftung, spricht die Historikerin Dr. Sarah Panter über ihr Buch „Revolutionäre Familien. Die transatlantischen Leben der ‚Achtundvierziger/Forty-Eighters‘, 1848/49–1914“. Das Buch entstand im Rahmen ihrer am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte durchgeführten Forschung und erschien 2025 als Band 274 der Reihe „Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte“ im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Open Access).
Im Interview geht es um Migration und die Frage, wie Ehepartnerinnen, Kinder und familiäre Netzwerke den Neuanfang in den USA und die Erinnerung an die Revolution von 1848/49 prägten.