Mainz, 30.06.2026 – Anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten laden das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) und das Obama Institute for Transnational American Studies der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zu einer öffentlichen Buchvorstellung mit Podiumsdiskussion ein.
Ausgangspunkt des Abends ist das jüngst im dtv-Verlag erschienene Buch Die bipolare Nation. Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten des international renommierten Amerikahistorikers Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Mannheim). Darin analysiert Gassert die Vereinigten Staaten als ein Land, dessen Geschichte von Demokratie, Freiheit und Innovation ebenso geprägt ist wie von gesellschaftlichen Konflikten, sozialer Ungleichheit und politischer Polarisierung.
Im Anschluss an die Buchvorstellung diskutieren Prof. Dr. Johannes Paulmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, und Prof. Dr. Alfred Hornung, Sprecher des Obama Institute for Transnational American Studies an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, gemeinsam mit dem Autor auf dem Podium.
Vor dem Hintergrund aktueller politischer, gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen lädt die Veranstaltung dazu ein, die historischen Wurzeln der tiefen Polarisierung in den USA zu verstehen und ihre Bedeutung für die Zukunft Amerikas und seiner Beziehungen zur Welt zu diskutieren.
Über den Autor
Philipp Gassert (geb. 1965) ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Zuvor lehrte und forschte er unter anderem in Washington, D.C., Heidelberg, München und Augsburg sowie in den USA und Israel. 2022/23 war er Senior Fellow des Historischen Kollegs in München. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche und europäische Zeitgeschichte, die transatlantische Geschichte sowie die US-Außenpolitik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Das IEG
Das IEG ist ein selbstständiges außeruniversitäres Forschungsinstitut und seit 2012 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Seine Aufgabe ist die wissenschaftliche Erforschung der europäischen Geschichte. Es betreibt und fördert Forschungen zu den politischen, sozialen, religiösen und kulturellen Grundlagen Europas in der Neuzeit und befasst sich mit aktuellen Entwicklungen in den Digital Humanities. Seine Beschäftigten forschen sowohl in Einzel- als auch Gemeinschaftsvorhaben sowie mit internationalem wissenschaftlichem Nachwuchs, den es durch sein angesehenes Stipendien- und Gästeprogramm fördert.
Termin
Datum: 8. Juli 2026
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten an: veranstaltungen@ieg-mainz.de
Kontakt
Lia Börsch, Referentin für Kommunikation & Presse, Öffentlichkeitsarbeit
boersch@ieg-mainz.de, Tel. 06131 / 39 393 43
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