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Diskussionsabend »Naher Osten«


Berichterstattung aus dem Nahen Osten heißt seit Jahrzehnten, über eine Krisenregion zu informieren. In der Außenwahrnehmung scheint die Region vor allem aus autokratischen Regimen, politischem Islam und dem von Krieg und Terror geprägten Dauerkonflikt zwischen Israel und Palästina zu bestehen.

Unser Wissen über den Nahen Osten speist sich dabei vielfach aus den Meldungen, Reportagen und Sachbüchern von Auslandskorrespondenten, die für Zeitungen, Radio- und Fernsehsender arbeiten. Wer waren und sind die Korrespondenten? Wie berichten sie über den Nahen Osten? Wie hat sich die Berichterstattung in den letzten Jahrzehnten gewandelt und welche Rolle spielte dabei die historisch belastete Beziehung der Bundesrepublik zu Israel? Und: Inwiefern sind Korrespondenten nicht nur Beobachter, sondern auch Akteure der deutschen Nahostpolitik der letzten Jahrzehnte?

Diskutanten:
Thomas Aders (ARD-Korrespondent in Kairo), Ulrich Kienzle (ehem. Nahost-Korrespondent der ARD) und Prof. Dr. Ulrike Freitag (Zentrum Moderner Orient Berlin)

Der Diskussionsabend »Naher Osten« ist Bestandteil der Diskussionsreihe »Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute«. Die Diskussionsreihe wird gefördert von der VolkswagenStiftung, der Robert Bosch-Stiftung und der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland Pfalz.
In Medienpartnerschaft mit L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung.

Kontakt:
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte
E-Mail: gissibl@ieg-mainz.de, Tel.: 06131 – 3939361