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Übersetzungsleistungen von Diplomatie und Medien im vormodernen Friedensprozess. Europa 1450–1789

Die Teilprojekte des BMBF-geförderten Verbundprojekts am IEG, am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg und an der Staatsgalerie Stuttgart untersuchten in einer gesamteuropäischen Perspektive die Bedeutung der Diplomatie und Sprache im Friedensprozess der entstehenden Neuzeit. Dabei stand die Analyse der Vermittlung von verschiedenen Wissensformen im Vordergrund der einzelnen Untersuchungen.

Einerseits wurde herausgearbeitet, wo und wann die entsprechenden Transferleistungen eine Verständigung möglich machten, andererseits zeigten die Untersuchungen auch die Grenzen dieses Prozesses. Durch die Analyse von Missverständnissen im Kommunikationsprozess wurde auch das Scheitern von Übersetzungsleistungen in die Untersuchungen eingeschlossen. Die Analyse von in der Frühen Neuzeit gebräuchlichen Metaphern zeigte, dass die bis heute gebräuchlichen Beschreibungsformen der internationalen Beziehungen zu wesentlichen Teilen bereits in der Frühen Neuzeit geprägt wurden.

Project duration: 2009-2012
Project funding: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Project members:
  • Heinz Duchhardt (Projektleitung)
  • Martin Espenhorst (Projektleitung)
  • Daniel Hildebrand
  • Maria Baramova
  • Niels F. May
  • Monika Frohnapfel