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Öffentlicher Vortrag zum Thema »Religion, violence and the Revolutionary and Napoleonic Wars«


Die von den französischen Revolutionären um 1800 unternommene Säkularisierungsmission enthielt ein wichtiges Paradoxon. Sie strebte zwar die Bekämpfung des Aberglaubens in Europa an, trug aber aufgrund der zu diesem Zweck benutzten antiklerikalen Gewalt zur Entstehung einer Konterrevolution bei, die zutiefst religiös war.
In Kooperation mit dem Institut Français (Mainz)

Der Vortrag findet statt innerhalb der Vortragsreihe »Religion und Gewalt: Eine ambivalente Beziehung in Geschichte und Gegenwart« und wird von der DFG-finanzierten und am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte angesiedelten Emmy Noether-Nachwuchsgruppe »Glaubenskämpfe: Religion und Gewalt im katholischen Europa, 1848-1914« organisiert.