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Vom Aussterben bedroht? Afrikanische Schutzgebiete zwischen Biodiversitätsverlust und Militarisierung


Deutschland ist einer der wichtigsten Finanzierer von Schutzgebieten in Zentral-, Ost- und südlichem Afrika. Die einzigartige Flora und Fauna dieser Gebiete ist derzeit auf vielfältige Weise bedroht. Das Ziel der Bundesregierung und seiner Partner, das afrikanische Naturerbe zu bewahren, ist daher wichtig und unstrittig. Zugleich mehren sich Berichte, dass Teile der lokalen Bevölkerung Schutzgebiete auch als Bedrohung erleben. Erfahrungen von Gewalt und Ausschluss sind oft mit der Geschichte von Schutzgebieten verbunden. So geht die Entstehung vieler dieser Gebiete auf die Kolonialzeit zurück oder fand ohne Einwilligung der lokalen und der indigenen Bevölkerung statt.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich den aktuellen Herausforderungen des Naturschutzes in Afrika zu stellen und einen Dialog zwischen unterschiedlichen Akteuren zu ermöglichen. Wie können die wertvollen Naturräume Afrikas für die Zukunft bewahrt werden, ohne die Fehler der Vergangenheit – insbesondere die Marginalisierung der Anwohner*innen – zu wiederholen? Wie können die Förderung von Naturschutz, Menschenrechten und langfristigen Entwicklungsperspektiven besser miteinander vereinbart werden?

Eine gemeinsame Veranstaltung von Forum Umwelt und Entwicklung, Brot für die Welt, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Gesellschaft für bedrohte Völker, taz und Ökumenisches Netz Zentralafrika.

Veranstaltungssprachen: Deutsch, Englisch (mit Simultanübersetzung)

Um Anmeldungen wird gebeten: andreas.bohne@rosalux.org

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung (siehe Link) und im angefügten Flyer.