Der Workshop möchte sich diesen Spuren interdisziplinär annähern. Der Fokus des Workshops soll einerseits auf der seit einigen Jahren in der Forschung betonten Materialität liegen, also auf Monumenten, Artefakten und körperlichen Spuren, andererseits auf Texten, wie zum Beispiel Forscher- und Reiseberichten, Tagebüchern und literarischen Texten. Nicht nur historische und gegenwärtige Akteure erster Ordnung produzieren und reproduzieren Spuren des Kontakts, sondern auch Akteure zweiter Ordnung, die Forschenden in der Untersuchung derartiger Kontaktsituationen. Diese Prozesse untersuchen die Beiträge des Workshops sowohl synchron als auch diachron. Die Vorträge und Diskussionen des Workshops Kulturkontakten auf der Spur – Manifestationen der Begegnung widmen sich folgenden Fragen:
Wo und wie finden wir Spuren von Kulturkontakten? Wo werden diese Spuren zu Symbolen des Kulturkontakts?
An welchen Spuren wird Reflexion über Kulturkontakt sichtbar?
Ist bei gegenständlichen Spuren die Ambivalenz von Stummheit und Widerständigkeit Charakteristikum der Spuren? Und wenn ja, wie?
Was ist der Mehrwert der Analyse von Kulturkontakten über die Kategorie der Spuren?
Warum heben wir bestimmte Kulturbegegnungen als relevant in der Kulturkontakt-Forschung heraus?
Leitung: Dr. Esther Möller (Mainz)
Um Anmeldung wird gebeten unter moeller@ieg-mainz.de
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