In der letzten Woche fand am IEG ein interner Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) statt, bei dem die Teilnehmenden in den Austausch über den Einsatz von KI in Wissenschaft und Verwaltung treten konnten.
Der Workshop wurde durch die Beiträge der Referierenden Tanja Reiner (Bundesnetzagentur) und Andreas Kuczera (Technische Hochschule Mittelhessen) bereichert: Tanja Reiner gab einen Überblick über die Anforderungen der europäischen KI-Verordnung und Andreas Kuczera zeigte anhand praxisnaher Beispiele die Potenziale und Herausforderungen von KI in der historischen Forschung auf. Darüber hinaus sprachen die Teilnehmenden über die Nutzung von KI in Forschungsanträgen, bei Bewerbungsverfahren und in Begutachtungsprozessen und erprobten den Einsatz von KI in Verwaltungsaufgaben. Parallel diente der Workshop dazu über wissenschaftliche KI-Infrastrukturen am IEG und Möglichkeiten zum Kompetenzaufbau sowie Weiterbildungsangebote zu informieren.
Neben Kolleginnen und Kollegen aus dem IEG begrüßte das IEG dazu auch Gäste aus anderen Leibniz-Instituten: Gabriel Schui und Tom Rosman (Leibniz-Institut für Psychologie), Thorsten Mundi (Leibniz-Institut für Resilienzforschung), Pascal Sadaune (Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe) sowie Lasse Mempel-Länger (Leibniz Zentrum für Archäologie). Der Austausch über Institutionsgrenzen hinweg hat gezeigt, wie groß das gemeinsame Interesse an einem verantwortungsvollen und praxisnahen Umgang mit KI ist.
Die Ergebnisse des Workshops haben deutlich gemacht, dass der Einsatz von KI keine rein technische Frage ist, sondern vom Austausch zwischen Forschung, Verwaltung und Infrastruktur lebt. Diesen Dialog wird das IEG weiter fördern.