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Populismus in Europa


Das Leibniz–Institut für Europäische Geschichte und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz laden ein zu einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen ihrer gemeinsamen Reihe »Reden wir über Europa!«:

Populismus in Europa
Es diskutieren:
Tanjev Schultz, Professor für Journalismus und intensiver Beobachter der NSU-Prozesse
Jan Kusber, Professor für Osteuropäische Geschichte an der JGU Mainz
Zoé Kergomard, Historikerin am DHI Paris und Kennerin der »gilets jaunes«-Bewegung

Moderation:
Johannes Paulmann, Direktor des IEG und Professor für Neuere Geschichte
Montag, 1. April 2019, 18:30 Uhr
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz

Gefährdet der Populismus die Demokratie in Europa? Oder ist er ein Teil von ihr? Welche Rolle spielen die Medien für den Populismus? Welche historischen Entwicklungen, etwa in Frankreich, Deutschland, Polen oder Italien, liegen dem gegenwärtigen populistischen Aufschwung zugrunde? Unterscheidet sich rechter und linker Populismus? Und welche Strategien für den Umgang mit Populisten gibt es?

Über diese und weitere Fragen sprechen Tanjev Schultz, Professor für Journalismus und ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Zuletzt erschien von ihm das Buch »NSU. Der Terror von rechts und das Versagen des Staates« (Droemer). Der Historiker Jan Kusber, Professor für Osteuropäische Geschichte an der JGU Mainz, zu dessen Forschungsschwerpunkten die Geschichte Russlands, der Sowjetunion und Polens zählen. Und Zoé Kergomard, die als Historikerin am DHI Paris arbeitet und eine Kennerin der »gilets jaunes«-Bewegung in Frankreich ist. Die Moderation übernimmt Johannes Paulmann, Direktor des IEG und Professor für Neuere Geschichte.