Ende letzten Jahres hat die DFG den SFB 1482 „Humandifferenzierung“ an der JGU und dem IEG verlängert – ein wichtiger Erfolg! Alle drei Teilprojekte des IEG wurden bewilligt, sodass wir vier neue Kolleginnen einstellen und jetzt begrüßen konnten. Gemeinsam werden wir unsere Forschung zu den historischen Prozessen der Humandifferenzierung systematisch und interdisziplinär vorantreiben:
- Julia Bezold und Melanie Falzetta unterstützen das Teilprojekt „Europäische Geflüchtete zwischen Südasien, Nahost und Europa. Räumliche Selbst- und Fremdzuordnungen im 20. Jahrhundert“, das die räumliche Selbst- und Fremdzuordnungen von europäischen Geflüchteten im „langen“ 20. Jahrhundert untersucht. Prof. Dr. Anne Friedrichs leitet dieses Projekt.
- Doménica Noboa Ramos ist im Teilprojekt „Religion und Ethnizität. Transatlantische Mobilität und Humandifferenzierung im kolonialen Hispanoamerika“, geleitet von PD Dr. Thomas Weller, tätig, das das Verhältnis von religiösen Reinheitsvorstellungen und ethnischen Zuschreibungen im kolonialen Hispanoamerika erforscht.
- Stefanie Treydte arbeitet im Teilprojekt „Mensch-Werden, Mensch-Sein: Humandifferenzierung und Konvivialität – von der Gegenwart in die Urgeschichte“, geleitet von IEG-Direktor Prof. Dr. Johannes Paulmann und Dr. Malin Wilckens. Es fokussiert auf die Wissenschaftsgeschichte der Erforschung von Vor- und Frühmenschen von der Aufklärung bis in die Gegenwart.
Mit Spannung erwarten wir die inspirierende Zusammenarbeit, neue Impulse und spannende Perspektiven, die unsere Forschung durch die Expertise unserer neuen Kolleginnen gewinnen wird.
Links zu ausführlichen Informationen finden Sie rechts.