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Öffentliche Veranstaltung: Podiumsdiskussion „Eine biodiverse Gesellschaft ist möglich?!“


Gesellschaft

Der Hitzesommer 2026 hat den Klimawandel wieder akut ins Bewusstsein gebracht. Daneben gibt es aber eine zweite Umweltkrise, über die kaum jemand spricht, die aber nicht weniger bedrohlich für unsere Gesellschaft ist: Das stille Sterben in Feld, Wald und Wiese, das rapide Verschwinden von Arten und Ökosystemen und damit der unwiederbringliche Verlust einer Ehrfurcht gebietenden, in Jahrmillionen der Evolution entstandenen Vielfalt anderen Lebens.

Unsere Gesellschaft ist abhängig von den Leistungen dieser Arten und Ökosysteme. Sie ist sich dieser Abhängigkeit aber viel zu wenig bewusst. Deshalb fordern die Wissenschaftler:innen Katrin Böhning-Gaese, Jens Kersten und Helmuth Trischler in ihrem 2025 vorgelegten „Manifest für eine biodiverse Gesellschaft“ die biodiverse Wende. Aber wie könnte eine solche Wende aussehen, wie müssten Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Infrastrukturen und Wissenschaft umgestaltet werden, um Vielfalt zu erhalten, ihr Gedeihen zu fördern und Gesellschaft konvivial und nachhaltig zu gestalten?

Zusammen mit WWF-Vorständin Heike Vesper und dem Soziologen und Bestseller-Autor Sighard Neckel („Katastrophenzeit“) diskutieren die Autoren des Manifests die Vision einer biodiversen Gesellschaft sowie Perspektiven und Wege, um eine biodiverse Wende einzuleiten.

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Konferenz „Leben in Vielfalt: Vision und Praxis der biodiversen Gesellschaft“ statt und wird organisiert vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, vom Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ und dem Naturhistorischen Museum Mainz.

Ort: Naturhistorisches Museum Mainz, Reichklarastr. 1, 55116 Mainz

Teilnahme: Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kostenfreie Teilnahme.