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Call for Papers: Zwischen Big Data und Obsoleszenz – Born-Digital-Quellen, Zeitgeschichte und die Politik des Zugangs


Digitalität

Aufruf zur Einreichung von Beiträgen: Zwischen Big Data und Obsoleszenz: Born-Digital-Quellen, Zeitgeschichte und die Politik des Zugangs

Reichen Sie Ihren Vorschlag für die Neunte Konferenz zu Digitaler Geschichte und Digital Humanities am GHI Washington (18. März 2027 – 19. März 2027) ein.

Die IEG organisiert die Konferenz gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Washington, dem Luxemburger Zentrum für Zeitgeschichte und digitale Geschichte (C2DH) – Universität Luxemburg, dem Lehrstuhl für Digitale Geschichte Berlin an der Humboldt-Universität, dem Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim und NFDI4Memory.

Digitale Technologien haben die Erstellung, Verbreitung, Bewahrung, Verwaltung und Interpretation historischer Quellen grundlegend verändert. Die Zeitgeschichte sieht sich zunehmend mit Quellen konfrontiert, bei denen es sich nicht einfach um digitalisierte Versionen analoger Aufzeichnungen handelt, sondern um von Anfang an digital entstandene Spuren. Diese Quellen sind instabil, anfällig, plattformabhängig und oft sowohl für die Forschung als auch für die Institutionen, die sie ursprünglich erstellt haben, unzugänglich. Gleichzeitig stellen sie entscheidende Belege für die politische, soziale, kulturelle, rechtliche und wirtschaftliche Geschichte des späten 20. und des 21. Jahrhunderts dar.

Diese Konferenz betrachtet das Problem der von Anfang an digital entstandenen Quellen als zentrale Herausforderung sowohl für die Zeitgeschichte als auch für die digitale Geschichtswissenschaft.

Einreichungsfrist: 6. September 2026
Einreichung über die Konferenzplattform: 9th Conference on Digital Humanities and Digital History
Weitere Informationen: Event – GHI Washington