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Diskussionsabend »Inland, Ausland, Ost und West: Berichten über Europa«


Diskutanten:
Michael Strempel (Auslandschef des Westdeutschen Rundfunks, ehemaliger ARD-Korrespondent in Paris und Brüssel), Sabine Adler (Korrespondentin für das Deutschlandradio in Warschau, ehem. Korrespondentin in Moskau), Jacek Lepiarz (Berlin-Korrespondent der polnischen Nachrichtenagentur PAP, ehemaliger DPA-Korrespondent in Polen), Prof. Dr. Kiran Klaus Patel (Universität Maastricht)

Verfolgen Sie die Diskussion im Live-Stream:
<< http://www.wdr3.de/zeitgeschehen/diskussion-europaberichterstattung-100.html >>

Die aktuellen Entwicklungen in Griechenland und der Ukraine zeigen einmal mehr: Die politische Integration Europas ist alles andere als abgeschlossen und es fehlt mehr denn je an einer europäischen Öffentlichkeit als eines Kommunikationsraumes, in dem grenzüberschreitende Debatten über das bislang Erreichte und über gemeinsame Ziele möglich sind. Die Berichterstattung aus Europa und über die EU ist national geprägt, die journalistischen Wahrnehmungsmuster in den einzelnen Ländern unterscheiden sich deutlich.

Der vom Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte und dem Westdeutschen Rundfunk veranstaltete Diskussionsabend fragt vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen nach den Dimensionen des Europäischen in der Auslandsberichterstattung. Wie hat sich das Berichten aus und über Europa nach dem Ende des Kalten Krieges und der Osterweiterung der Europäischen Union verändert? Welche unterschiedlichen Perspektiven gibt es im Osten und im Westen des Kontinents? Und welchen Einfluss haben darauf die national organisierten Mediensysteme?

Die Diskussionsreihe wird gefördert von der VolkswagenStiftung, der Robert Bosch-Stiftung und der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland Pfalz.

Kontakt:
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte
E-Mail: gissibl@ieg-mainz.de, Tel.: 06131 – 3939361