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Das IEG auf der Mainzer Büchermesse 2026: Publikationen, Podcastgespräche und mehr


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Auch in diesem Jahr ist das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) mit einem eigenen Stand auf der Büchermesse Mainz vertreten. Am 24. und 25. Oktober 2026 präsentiert das Institut aktuelle Publikationen aus seinen Forschungen und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, mehr über die Arbeit des IEG und seine Veröffentlichungen zu erfahren. Die von den beiden Direktoren des Instituts, Nicole Reinhardt und Johannes Paulmann, herausgegebene Reihe „Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte“ im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht widmet sich den historischen Grundlagen des modernen Europas sowie den gesellschaftlichen, religiösen und politischen Entwicklungen und Verflechtungen, die Europa bis heute prägen.

Begleitend zum Messestand finden am Samstag, den 24. Oktober, zwei Live-Buchgespräche des IEG-Podcasts „Epochal“ statt. Forschungskoordinator Dr. Manfred Sing spricht mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IEG über ihre aktuellen Publikationen und die Forschung dahinter. Beide Gespräche werden live auf der Büchermesse aufgezeichnet und anschließend als Sonderfolgen von „Epochal“ veröffentlicht.

Samstag, 24. Oktober, 11 Uhr: Herrschaft, Diplomatie und Religionspolitik im frühneuzeitlichen Europa

Wie wurden Herrschaft, Diplomatie und Religionspolitik im frühneuzeitlichen Ostmittel- und Südosteuropa gestaltet?

Dr. Manfred Sing spricht mit Dr. Henning Jürgens und Dr. Florian Kühnel über ihre aktuellen Publikationen und neue Perspektiven auf das Thema.

Im Mittelpunkt stehen der von Henning Jürgens herausgegebene Sammelband zu Stephan Báthory (1533–1586), Fürst von Siebenbürgen sowie König von Polen und Großfürst von Litauen (De Gruyter; erscheint in Kürze), und Florian Kühnels Monografie Diplomatie als kollektive Praxis. Botschaftssekretäre und diplomatischer Alltag im frühneuzeitlichen Istanbul (Wallstein).

Samstag, 24. Oktober, 13 Uhr: Schönheitswettbewerbe, weibliche Handlungsmacht und Mobilität

Lange vor Germany’s Next Topmodel faszinierten Schönheitswettbewerbe ein breites Publikum. Dr. Manfred Sing spricht mit Dr. Corinna Schattauer über ihr Buch Weibliche Handlungsmacht und Mobilität: Kommerzielle Schönheitskonkurrenzen in Deutschland, 1909–1933, das in der Reihe „Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte“ bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen ist. Das Buch nimmt kommerzielle Schönheitskonkurrenzen im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts in den Blick und fragt nach weiblicher Handlungsmacht und Mobilität in einem bislang wenig untersuchten Feld.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand und bei den Live-Aufzeichnungen unseres Podcasts „Epochal“.

Ort: Akademie der Wissenschaften und Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz.