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Vortrag von Eveline G. Bouwers: »The long shadow of the Eighty Years’ War: memory, pluralism and conflict in the Modern Low Countries«


Die Schaffung eines Rahmens für das Zusammenleben zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen ist eine der größten Herausforderungen für die heutigen Gesellschaften. Religiöse Gewalt und Hassdiskurse haben in der Vergangenheit die Umsetzung von Maßnahmen der Toleranz und später der Religionsfreiheit behindert. Ziel dieser Konferenz ist es, zu untersuchen, wie diese Erscheinungsformen religiöser Unnachgiebigkeit die Wirksamkeit dieser Maßnahmen des Zusammenlebens eingeschränkt haben. Zu diesem Zweck werden werden sich die WissenschaftlerInnen auf die Rolle konzentrieren, die die Erinnerung an Unnachgiebigkeit – Opfer, Täter und Prozesse – in den Debatten des neunzehnten Jahrhunderts über die Rolle der Religion im öffentlichen Raum spielte. Die Diskussion wird sich auf drei geografische Räume konzentrieren – Europa, Spanien und Aragonien – und dabei der kontroversen Erinnerung an den ersten Inquisitor von Aragonien, Pedro Arbués, Täter und Opfer religiöser Gewalt, besondere Aufmerksamkeit widmen.