IEG-Wissenschaftlerin Malin Wilckens war gemeinsam mit dem Ethnologen Matthias Krings zu Gast im Podcast „Sone & Solche“ des SFB 1482 „Humandifferenzierung“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im Gespräch ging es um grundlegende Fragen der Wissenschaftsgeschichte: Wer erforscht wen? Wie wurde und wird untersucht, woher wir kommen? Wie erforscht man die Geschichte der eigenen Fachdisziplin? Und wie geht man damit um, wenn Zeitzeuginnen und Zeitzeugen nicht mehr zu ihren Erfahrungen befragt werden können? Im Mittelpunkt stehen die Suche nach „unserem“ Ursprung, die Geschichte der Wissenschaften und die Entstehung wissenschaftlicher Kategorien.
Malin Wilckens ist Co-Leiterin des Projekts „Mensch werden, Mensch sein“ zur Wissenschaftsgeschichte der Menschheitsentwicklung am IEG. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Globalgeschichte, die globale Mikrogeschichte und die historische Rassismusforschung. Kürzlich erschien ihr Buch „Sammeln, Messen, Vergleichen: Schädel, ›Rasse‹ und die Ordnung der Welt in der deutschen, US-amerikanischen und französischen Anthropologie (1780–1880)“ im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.
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