Die deutsch-britische Beststeller-Autorin für historische Sachbücher, Andrea Wulf, hält am kommenden Mittwoch, den 30. September, einen Vortrag in deutscher Sprache über den Naturforscher Georg Forster im Naturhistorischen Museum in Mainz. Auf dem Blog des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte „Europäische Geschichte schreiben“ ist nun ein Vorab-Interview in englischer Sprache erschienen.
Über Forster, der von 1788 bis 1793 als Bibliothekar in Mainz wirkte und ein Verfechter der Französischen Revolution war, sagt die Autorin, er sei ein Mann gewesen, der seiner Zeit weit voraus war: „Seine Ansichten, Ideen und Schriften haben mich immer wieder überrascht.“ Er gehörte nicht nur zu den ersten Verfechtern der Menschenrechte, sondern glaubte auch an die Gleichberechtigung von Mann und Frau. „Heute würden wir ihn als einen Feministen bezeichnen“, so Wulf.
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Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, dem Sonderforschungsbereich „Humandifferenzierung“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Naturhistorischen Museum Mainz ausgerichtet.
Der Vortrag findet am Mittwoch, den 30. September 2026, um 18:30 Uhr statt.
Ort: Naturhistorisches Museum Mainz in der Reichklarastraße 1, Mainz.