Kriege, Naturkatastrophen, Armut und Pandemie: Es gibt eine Fülle von Anlässen, die die Menschen in vielen Teilen der Welt in große Not bringen. Man möchte helfen. Doch wie? – Im Bemühen, den Menschen mit humanitärer Unterstützung Sicherheit zu bringen, verbinden sich viele Akteure/Akteurinnen und Motive. Sie reichen von der Nächstenliebe über Entwicklungspolitik bis zum Völkerrecht. Die globalen Krisen der Gegenwart machen es allerdings immer schwieriger, internationale Solidarität und nationale Souveränität, soziale Entwicklung und Menschenrechte in Einklang zu bringen. Können wir angesichts der vielen Bedarfe überhaupt wirksam helfen? Welche Bedeutung haben längerfristige Perspektiven für mehr soziale Gerechtigkeit in der Welt? Welchen Erwartungen und Herausforderungen stehen humanitäre Organisationen gegenüber? Befindet sich vielleicht die humanitäre Hilfe selbst in der Krise? Und: Wie kann Humanität in der Praxis künftig gedacht und gestaltet werden?
Programm
Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Esther Möller, Science Po (Paris), Frankreich
Prof. Dr. Johannes Paulmann, Leibniz Institut für Europäische Geschichte, Mainz
Prof. Dr. Georg Trabert, Gründer und Vorsitzender, Verein Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. und Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie, Hochschule RheinMain Wiesbaden
Moderation: Prof. Dr. Katharina Stornig, Justus-Liebig-Universität Gießen
Der Eintritt ist frei. Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung wird zusätzlich im Livestream ab 19:00 Uhr übertragen.
